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Was fressen Degus – Tipps zur Degu Fütterung

In freier Wildbahn ernähren sich Degus hauptsächlich von Gräsern, Kräutern und Samen. Auf der Futterliste deiner Degus sollte daher vor allem rohfaserhaltige und ballastreiche Kost stehen.

Degus zählen zu den Dickdarmverdauern. Möchtest du dazu beitragen, dass deine Degus gesund bleiben, dann solltest du sie richtig füttern. Informiere dich, welches Degufutter deine Degus brauchen. Falsche Ernährung kann deinen Degus sehr schaden. Viel Heu, Zweige, Samen und frisches Trinkwasser stehen auf dem Speiseplan der Degus.

Degu Fütterung – Grundlagen der Degu Ernährung

  • Degus sind reine Veganer, weshalb sie kein Fleisch fressen dürfen. 
  • Die Ernährung der Degus sollte fett- und zuckerarm sein. 
  • Hauptsächlich fressen Degus Heu. 
  • Rohfaserhaltige Degu Nahrung ist wichtig für den Zahnabrieb.
  • Ein Degu benötigt kein „Spezialfutter“, allerdings kannst du je nach Situation Ergänzungsfutter anbieten.
  • Ein ausgewachsener Degu verbraucht durchschnittlich 500 g Hauptfutter monatlich. Nicht eingerechnet sind dabei Zusatzfutter wie Saaten und Leckerlies. 

Was fressen Degus in der freien Natur am liebsten? 

Degus stammen ursprünglich aus Chile. In ihrem natürlichen Lebensraum ernähren sich die Nagetiere überwiegend von Trockengräsern, Knollen, Blättern, Kräutern, Samen und Rinden. Der Speiseplan deines Degus sollte sich an seinen natürlichen Ernährungsgewohnheiten anlehnen. Im Handel erhältliches Fertigfutter für Degus ist oft zu ungesund. Industrielle Hersteller bieten häufig energie- oder fettreiches Futter an, von dem Degus sehr schnell zunehmen oder krank werden. Die Basis der Degu Ernährung sollten folglich Inhaltsstoffe wie Heu, Frischfutter in Form von Gemüse und Kräutern und ergänzend Äste und Blüten sein. Dabei sollte das Heu rund 85 bis 90 Prozent des Degu-Futters am Tag, getrocknetes Gemüse rund 5 bis 10 Prozent ausmachen.

Was dürfen Degus fressen?

Degus freuen sich über das nachfolgende (getrocknete!) Futter (Auswahl): 

  • getrocknetes Gemüse (Eisberg-, Feld- und Kopfsalat, Brokkoli, Fenchel, Gurken, Kürbis, Möhren, Sellerie, Tomaten ohne Grün) | Häufigkeit: gerne täglich
  • Blätter (u.a. Apfelblätter, Brombeerblätter, Birkenblätter, Weidenblätter) | Häufigkeit: etwa 2-3 Mal wöchentlich
  • Blüten (Erdbeerblüten, Lavendelblüten, Rosenblüten, Sonnenblumenblüten) | Häufigkeit: etwa 2-3 Mal wöchentlich
  • Äste/Zweige zur Zahnpflege (u.a. Birkenzweige, Birnenbaumzweige, Haselnusszweige, Weidenzweige in Maßen) | Häufigkeit: gerne täglich
  • Samen (u.a. Basilikumsamen, Hanfsamen, Dinkel, Hirse, Quinoa) | Häufigkeit: gerne täglich

Hinweis: Neben den genannten Nahrungsmitteln sollte immer ausreichend frisches Trinkwasser angeboten werden.

Heu für Degus: Woran erkennt man gutes Heu? 

Ein sehr wichtiges Futtermittel für Degus ist Heu. Es ist mineral- und vitaminreich und so ideal auf die Bedürfnisse der Nager abgestimmt. Zudem ist das Heu reich an Rohfasern, die wiederum die Verdauung der Tiere gesund halten. Als besonders hochwertig gilt Wiesenheu. Es verfügt über einen hohen Rohfasergehalt und unterstützt darüber hinaus den Zahnabrieb der Nager.

Du solltest es in ausreichender Menge bereitstellen. Achte darauf, ausschließlich gutes und hochwertiges Heu für Degus zu verwenden. Du erkennst dies an der leicht grünlichen Farbe und dem „typischen“ Heu-Geruch. Ist das Heu alt, riecht staubig und muffig oder schimmelt sogar, dann solltest du es keinesfalls mehr als Futter für Degus verwenden!

Tipp: Damit dein hochwertiges Heu für Nager länger frisch bleibt, bewahrst du es am besten in Jutesäckchen oder alten (aber sauberen) Baumwollbezügen auf. Dann kann die Restfeuchte entweichen, sodass das Heu nicht schimmelt. In Tüten solltest du das Heu nicht lagern, da hier die Restfeuchte nicht entweichen kann und Schimmelbildung begünstigt wird.

Frischfutter für Degus 

Ergänzend zum Heu kannst du deinem Degu auch Frischfutter anbieten. Die Verpflegung für Degus sollte dabei lediglich Frischfutter ohne Pellets enthalten. Gewöhne deinen Degu langsam an das Frischfutter. Das heißt: Die Menge an Pflanzen im Degu-Futter sollte kontinuierlich pro Tag gesteigert werden. Pro Gemisch kannst du zwischen fünf und zehn verschiedene Pflanzen anbieten. 

Degu Fütterung: Zweige für die Zahnpflege

Wie auch bei anderen Nagetieren wachsen bei Degus die Zähne ein Leben lang. Darum ist es sehr wichtig, dass mtihilfe der Nahrung deines Degus ein natürlicher Zahnabrieb unterstützt wird. Zweige sind für die Deguzahnpflege eine tolle Ergänzung zur Ernährung. Sowohl frische als auch getrocknete Zweige sind geeignet. Beliebt und gesund sind z.B. die Zweige folgender Bäume & Sträucher:

Weide Apfel
Birke Birne
Hainbuche Kirsche
Linde Haselnuss
Korkeiche Pflaume
Pappel Quitten

Wildkräuter für Degus   

Wildkräuter bringen Abwechslugn auf den Speiseplan der Degus und können deinem Degu als Ergänzungsfutter serviert werden. Einige Wildkräuter können für Degus im Krankheitsfall beruhigend oder krampflösend wirken oder weitere positive Effekte entfalten. Als ergänzende Nahrung für deinen Degus  

WICHTIG: Sobald du den Verdacht hast, dass dein Degu schwer erkrankt ist, solltest du immer einen Veterinärmediziner zu Rat ziehen und keinesfalls selbst ohne ärztliche Hilfe therapieren!

Diese Kräuter sind für Degus verträglich:

Basilikum Löwenzahn
Mariendistel Brennnessel
Petersilie Thymian
Salbei Oregano

 

Tipp: Einige der hier vorgestellten Wildkräuter sind in unseren hochwertigen Futtermischungen für Degus enthalten, zum Beispiel das Strukturfutter für Degus mit einer ausgewogenen Basis an gesunden Kräutern wie Brennnessel, Kamillenblüten und Oregano. Wir empfehlen dieses Futter als Zwischenmahlzeit ergänzend zum Hauptfutter.

Leckerlis für Degus

Auch Degus "naschen" gerne und freuen sich über das ein oder andere Leckerli. Wenn du mit deinem Degu trainierst, kann ein Leckerli für zusätzliche Motivation sorgen. Doch auch wenn du es gut mit deinem Degu meinst, solltest du ihn nicht täglich mit Leckerlis verwöhnen. 

Im Handel findest du unter anderem sehr farbenfrohe Leckerli, in denen Melasse als Bindemittel verarbeitet wurde. Zuckerhaltige Melasse kann die Gesundheit deines Degus beeinträchtigen. Greife lieber zu gesunden Leckerlis aus natürlichen Zutaten.

Tipp: Die im Mr. Crumble Shop erhältlichen Knabberbällchen aus Timothy-Heu sind rohfaserhaltig und fördern den Zahnabrieb. Als gesundes Leckerli für Zwischendurch freuen sich Degus auch über eine getreidefreie, bunte Snackherzen-Mischung als Ergänzung zum Hauptfutter.

Was sollten Degus nur in Maßen fressen? 

Die nachfolgenden Komponenten darfst du Degus als Futter anbieten, allerdings in nur geringen Mengen

  • Getreidesorten wie Gerste, Hafer, Roggen und Weizen, die Fett und Stärke enthalten
  • Öl- und Grassamen, da fetthaltig
  • Nüsse wie Erdnüsse und Haselnüsse, Pinienkerne, Kürbis- und Sonnenblumenkerne sowie Walnüsse, da diese sehr fetthaltig sind
  • Einige Gemüsesorten (Erbsen, Mais, Möhren, Pastinake, Rote Beete, Salat) eignen sich nur in geringen Mengen als Degu-Futter, da sie viel Fett und/oder Zucker enthalten

Achtung: Was dürfen Degus nicht fressen? 

Einige Futtermittel sind für Degus nicht geeignet, weshalb du sie nicht verfüttern solltest: 

  • Obst
  • Salzlecksteine und Kalksteine
  • einige Gemüsesorten (z.B. Avocado, Kartoffel, Bohnen)
  • hartes Brot
  • Joghurt-Drops
  • Pellets
  • Knabberstangen
  • Getreide
  • Nagergebäck 

Obst für Deugs

Obst ist aufgrund des hohen Zuckergehalts als Futter für Degus nicht geeignet. Wenn du doch Obst in großen Mengen verfütterst, riskierst du, dass dein Degu langfristig die Zuckerkrankheit Diabetes entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Säugern sind Degus für Diabetes mellitus leider besonders anfällig. Das liegt an der veränderten Struktur der Hormone Insulin und Glukagon, die, so die Vermutung, bei Degus ungünstig ausgeprägt ist.

Besser ist es, stattdessen gesunde Gemüsesorten anzubieten. Falls du die Degu Ernährung beispielsweise im Sommer etwas frischer gestalten möchtest, sind Sorten mit einem geringen Zuckergehalt (Äpfel, Birnen) in geringen (!) Mengen meistens ungefährlich. Andere Sorten wie die Banane solltest du hingegen besser gar nicht als Futter anbieten.

Bestimmte Gemüsesorten

Einige Gemüsesorten vertragen Degus nicht, weil sie giftig sind oder Verdauungsbeschwerden auslösen. Dazu gehören die meisten Kohlarten, Avocados, Bohnen, Kartoffeln, Knoblauch, Lauchgewächse, Mohn, Pilze, Rhabarber, Spinat, Tollkirschen und Zwiebeln.

Hartes Brot und fast alle Getreidesorten

Brot ist für Degus als Nahrung ungeeignet, da es zu viel Fett und Stärke enthält. Selbiges gilt für die meisten handelsüblichen Getreidemischungen. 

Salzlecksteine für Degus

Salzlecksteine sind für Degus gefährlich, da sie einerseits nur „minderwertiges“ Salz enthalten, andererseits die Tiere meistens zu oft an den Steinen lecken, was aufgrund der hohen Menge lebensbedrohliche Nierenerkrankungen auslösen kann! Selbiges gilt im Übrigen für kalziumhaltige Kalksteine, die schlimmstenfalls zu einer Verkalkung der Organe führen.

Ungesunde Knabbersnacks

Knabberstangen, Gebäck, Joghurt-Drops und andere Süßigkeiten dürfen Degus aufgrund des Zucker- und Fettgehalts nicht fressen. In Ordnung sind hingegen zuckerfreie Leckerlies, beispielsweise die leckeren XXL-Knabbersticks in verschiedenen Sorten. 

Zimmerpflanzen

Vorsicht ist obendrein bei giftigen Zimmerpflanzen geboten, die nicht in Reichweite der Degus sein sollten. Dies gilt auch für beliebte Pflanzen wie Alpenveilchen, Drachenbäume, Efeutute, Geranien, Gummibäume, Hortensien, Passionsblumen, Narzissen, Tulpen und Weihnachtssterne.

"Zoofutter"

Das Futtermittel aus den meisten Zoohandlungen ist für Degus nicht gut verträglich. Das trifft vor allem auf Pellets zu, die Bindemittel enthalten und im Darm der Tiere eine Aufgasung verursachen. Da Degus weder pupsen noch erbrechen können, besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen Darmverschlusses. Schon alleine aus Liebe zum Tier solltest du daher keine „normalen“ Pellets verfüttern, sondern immer auf Heu und kombiniertes Frischfutter setzen.

Was tun, wenn Degus plötzlich nicht mehr fressen? 

Degus gehören – wie andere Nagetiere auch – zu den „Beutetieren“, die erst spät bemerkbar machen, wenn sie Schmerzen haben oder ernsthaft erkrankt sind. Deshalb solltest du immer und unabhängig vom Alter auf die Fressgewohnheiten der Degus achten. Schon dann, wenn ein Degu rund 24 Stunden kein Futter mehr zu sich nimmt, solltest du von einem ernsthaften Notfall ausgehen und schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen, damit sich keine lebensbedrohlichen Verdauungsstörungen entwickeln.

Was sollten alte Degus fressen? 

Mit zunehmendem Alter haben Degus einen erhöhten Energiebedarf, weshalb du ihre Ernährung etwas umstellen solltest. Du könntest den Mehrbedarf beispielsweise mit Samen oder Nüssen abdecken. Falls dein älterer Degu Probleme mit den Zähnen hat, solltest du ihm Futterbrei anbieten. Du kannst einen solchen Brei über deinen Tierarzt beziehen oder als Fertigmischung kaufen. Es ist natürlich auch möglich, den Brei selbst frisch anzurühren (z.B. mit etwa Karottenbabybrei, Ringelblume und Löwenzahn).

Meistens lässt sich der Brei auf einem Teller verabreichen, in schwierigen Fällen kann eine Spritzenfütterung ins Maul erforderlich sein. Du solltest hierbei behutsam vorgehen und deinem Degu Zeit geben, sich an das Prozedere zu gewöhnen. Oft sind für einen begrenzten Zeitraum, bis es dem Degu besser geht, 2-3 Päppeleinheiten am Tag erforderlich. 

Fazit – die richtige Ernährung für Degus

Die hübschen Nager mit weichem Fell fütterst du mit einer gesunden Kombination aus Heu, Kräutern und Gemüse richtig. Zusätzlich dürfen Degus mehrmals die Woche an Ästchen knabbern, getreide- und zuckerfreie Leckerlis genießen sowie Samen und Blüten fressen. Obst und Trockenobst, Brot und Getreide sowie Salz- und Kalksteine solltest du vermeiden, damit dein Degu lange gesund und fit bleibt.

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