Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

  DE ca. 2-6 Tage / AT ca. 3-7 Tage

  DE: ab 49 € Bestellwert versandkostenfrei

  Bestens bewertet bei Trusted Shops

Giftige Pflanzen für Kaninchen: hier ist Vorsicht geboten

Giftige Pflanzen für Kaninchen: hier ist Vorsicht geboten

Kaninchen sind niedliche Wild- und Haustiere, die es lieben, ihre Umgebung zu erkunden. So kann es vorkommen, dass die Langohren an der einen oder anderen Pflanze knabbern. Bei einigen Grünpflanzen ist das nicht schlimm, andere jedoch sind giftig für die Nager. Wir listen dir giftige und hochgiftige Pflanzen für Kaninchen auf und erklären, bei welchen Gewächsen Vorsicht geboten ist.


Mit Mr. Crumble verpasst du nichts mehr! Jetzt kostenlos zum Newsletter anmelden und exklusive Angebote sowie spannende Neuigkeiten vor allen anderen sichern.


Achtung: Diese Pflanzen sind für Kaninchen hochgiftig

Einige Pflanzen sind nicht nur giftig, sondern potenziell tödlich für Kaninchen. Daher solltest du die Langohren nicht in die Nähe der nachfolgenden Pflanzen lassen:

Adlerfarn: Diese Pflanze ist stark giftig für Kaninchen.

Adonisröschen: Ebenfalls stark giftig für Kaninchen.

Gefleckter Aronstab: Der sogenannte „Gefleckte Aronstab“ wächst unter schattigen Bäumen oder Gebüschen. Ohne Blüten sieht er unscheinbar aus, ist für Kaninchen aber hochgiftig. Achtung: Diese Pflanze kann leicht mit Bärlauch verwechselt werden! Wenn du dir unsicher bist, dann schau einfach auf die Blattform: Diese sieht anders aus, zudem riecht der Aronstab nicht wie der verriebene Bärlauch nach Knoblauch.

Bilsenkraut: Sehr giftig für Kaninchen, wächst aber nicht überall – nur an manchen Wegrändern und Schattenplätzen.

Buchs: Buchs zählt zu den giftigen Pflanzen für Kaninchen.

Buschwindröschen: Das Buschwindröschen ist eine beliebte Gartenpflanze, sollte von Kaninchen jedoch besser nicht angerührt werden, denn das darin enthaltene Protoanemonin löst starke, teilweise tödliche Vergiftungssymptome bei Kaninchen aus.

Eibe: Bei der in Garten oder Parks wachsenden Eibe sind die Rinde, die Samen und die Nadeln stark giftig für Kaninchen. Die toxischen Diterpene sind schnell tödlich für Kaninchen, da sie Krämpfe, Herzprobleme und Atembeschwerden auslösen.

Eisenhut: Der Blaue oder Bunte Eisenhut gehört zu den extrem giftigen Pflanzen für Kaninchen. Er wächst im Garten oder auch in der freien Natur und wird häufig mit ungiftigen Pflanzen wie Storchschnabel verwechselt. Sobald Kaninchen Bestandteile von Eisenhut fressen, entwickeln sie rasch erste Symptome wie Verdauungsbeschwerden, vermehrtes Speicheln und Bewegungsstörungen. Nach nur einer bis sechs Stunden können Koma und Tod durch Atemlähmung eintreten.

Engelstrompete: Eine weitere der Giftpflanzen für Kaninchen ist die Engelstrompete, die als Zierpflanze in vielen Gärten zu finden ist.

Fingerhut: Die unterschiedlichen Arten des Fingerhuts wachsen als Zierpflanzen im heimischen Garten oder im Halbschatten in der Natur. Sie enthalten kardiogene Glykoside, die lebensbedrohliche Symptome bei Kaninchen auslösen. Zunächst können Vergiftungserscheinungen wie Krämpfe, Unruhe, Durchfälle oder Bewegungsstörungen eintreten, im weiteren Verlauf kommt es zu Herzrhythmusstörungen, Herzstillständen oder Atemlähmung.

Goldregen: Der Goldregen wächst als Zierstrauch im Garten, in Parks oder auch an Hecken. Seine Giftstoffe, Cytisin und N-Methylcystisin, lösen Lähmungen, Krämpfe und Herzrasen aus, ehe später tödliche Folgen wie ein Herzstillstand eintreten können.

Herbstzeitlose: Die Herbstzeitlosen werden oft mit Krokussen verwechselt – anders als diese blühen sie jedoch im Herbst! Diese auf Wiesen wachsende Pflanze führt leider immer wieder zu Todesfällen bei Kaninchen, da sie hochgiftig ist. Ihr Giftstoff Colchizin hemmt die Meiose und verursacht zunächst Beschwerden wie Koliken, blutige Durchfälle und Kreislaufstörungen. Binnen eines Tages können Kaninchen nach dem Verzehr von Herbstzeitlosen an Atemlähmung ersticken.

Maiglöckchen: Maiglöckchen sind beliebte Pflanzen, die an halbschattigen Plätzen in Parks und Gärten gedeihen. Häufig werden sie für Bärlauch gehalten, wachsen anders als dieser aber später und haben nicht den für Bärlauch so typischen Knoblauchgeruch.

Narzissen: Die in Narzissen enthaltenen, giftigen Alkaloide verursachen schwere Gesundheitsschäden, sofern diese von Kaninchen gegessen werden.

Oleander: Auch Oleander kann für eine Vergiftung bei Kaninchen verantwortlich sein. Schon Kleinstmengen sind sehr gefährlich, sodass du die Zierpflanze besser nicht im Garten halten solltest, falls du Kaninchen hast.

Rhabarber: Das Rhabarber-Gewächs im Garten ist für Kaninchen hochtoxisch. Achte daher darauf, dass die Pflanze nicht in der Nähe deiner Nager gezüchtet wird.

Rittersporn: Auch bei Rittersporn ist beim Gartenfreilauf Vorsicht geboten. Die beliebte Zierpflanze ist giftig und wird gerne mit Vertretern wie Hahnenfuß, Süßlupine und Storchschnabel verwechselt.

Gefleckter Schierling: Der Gefleckte Schierling ist deshalb tückisch, da man ihn mit ungiftigen Pflanzen für Kaninchen – beispielsweise Wiesenkerbel – verwechseln kann! Seine neurotoxischen Stoffe wie Coniin und andere Piperidinalkaloide werden schnell über die Haut aufgenommen und verursachen Lähmungserscheinungen bei vollem Bewusstsein.

Schlangenwurzel: Die Schlangenwurzel ist ebenfalls giftig für Kaninchen, da ihre Stoffe den Mund- und Rachenraum reizen und in den schlimmsten Fällen zum Tod durch Ersticken führen.

Stechapfel: Diese Pflanze wächst an Gehwegen oder Schuttplätzen. Sie enthält Tropanalkaloide, die toxisch wirken und beispielsweise schwere Koliken auslösen.

Tollkirsche: Die an halbschattigen Plätzen in Gebüschen oder Wäldern wachsende Tollkirsche kennen die meisten Menschen als Giftpflanze. Auch für Kaninchen ist sie giftig. Werden Bestandteile der Pflanze gefressen, so können Symptome wie Sehstörungen, Krämpfe und Atemlähmung eintreten.

Diese Zimmerpflanzen sind für Kaninchen giftig

Zimmerpflanzen sind schön anzusehen und gehören in vielen Haushalten fest zur Raumausstattung dazu. Aber Achtung: Viele Pflanzen – darunter auch beliebte Sorten – sind für Kaninchen giftig. Die nachfolgenden Exemplare solltest du nicht in der Nähe von Kaninchen platzieren:

  • Alpenveilchen

  • Belladonnalilie

  • Buntwurz

  • Christusdorn

  • Diffenbachie

  • Drachenbaum

  • Efeutute

  • Fensterblatt

  • Kaladie

  • Kolbenfaden

  • Kroton

  • Palmlilie

  • Pfaffenhütchen

  • Philodendron

  • Prachtlilie

  • Purpurtute

  • Riemenblatt

  • Ritterstern

  • Weihnachtsstern

  • Wunderstrauch

  • Wüstenrose

  • Yucca

  • Zimmercalla

Vergiftungserscheinungen bei Kaninchen ernst nehmen

Die cleveren Nager verfügen aufgrund ihrer wilden Vorfahren über eine Art Instinkt dafür, was ihnen „bekommt“ und was nicht. Daher wissen und lernen sie – teilweise auch, indem sie ihre Artgenossen genau beobachten – durchaus, welche Pflanzen für sie essbar sind und welche nicht. Auch ihr feiner Geschmacks- und Geruchssinn hilft ihnen dabei, die richtigen Futterpflanzen auszuwählen. Wenn sie nun eine für sie unbekannte Pflanze probieren, testen sie diese zumeist mit „Probebissen“, sodass Vergiftungen in der freien Natur selten vorkommen.

Doch diese instinktive Auswahl funktioniert leider nicht bei Zierpflanzen, die Kaninchen in der freien Natur nicht kennen. Mümmler als Haustiere sind besonders gefährdet, denn sie müssen sich auf die von Menschen getroffene Auswahl verlassen, da sie weder aus Erfahrung lernen, noch in der freien Natur Zugang zu Pflanzen haben. Es kann also vorkommen, dass Hauskaninchen für sie giftige Pflanzen aus Neugier oder Langeweile probieren – und daran sterben können, wenn sie zu viel Gift aufnehmen.

Hat dein Kaninchen doch einmal eine giftige Pflanze gefressen, ist Vorsicht geboten. Anders als andere Tiere können sich die Langohren nicht erbrechen und haben somit nur begrenzte Möglichkeiten, um das Gift wieder aus ihrem Körper zu bekommen. Sollte dein Kaninchen plötzlich Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Verstopfung zeigen, starken Speichelfluss oder Blutungen, Lähmungen oder Krämpfe haben, solltest du sofort zum Tierarzt gehen, um die Vergiftungserscheinungen behandeln zu lassen. Nachdem der Tierarzt Proben entnommen und das Tier untersucht hat, setzt er entweder ein Gegenmittel ein oder bekämpft die Symptome mit kreislaufstabilisierenden Mitteln oder auch Abführmitteln.

Ungiftige Pflanzen für Kaninchen: Diese Pflanzen dürfen deine Mümmler fressen

Glücklicherweise gibt es dementgegen zahlreiche Blumen und Pflanzen, die ungefährlich und unbedenklich für Kaninchen sind. Diese hier kannst du gefahrlos anbieten:

  • Gänseblümchen (appetit- und stoffwechselanregend)

  • Kamille (beruhigend, desinfizierend)

  • Kornblumen (lindern Erkältungs- und Magenbeschwerden)

  • Löwenzahn (in Maßen, da harntreibend)

  • Schlüsselblumen (bei Erkältungsbeschwerden)

  • Rosen (helfen bei Verdauungsbeschwerden)

  • Rotklee (entzündungshemmend, entgiftend)

  • Ringelblumen (blutstillend, entzündungshemmend, antibakteriell und krampflösend)

  • Sonnenblumen


Schon probiert?

Entdecke jetzt das hochwertige Kaninchenfutter sowie leckere Nager-Snacks von Mr. Crumble!


Hilfreiche Tipps für einen sicheren Umgang mit Pflanzen für Kaninchen

Damit deine Kaninchen gesund bleiben, solltest du ihnen grundsätzlich nur Pflanzen, Blüten und Blätter anbieten, von denen du sicher weißt, dass sie für die Tiere nicht giftig sind. Dies gilt auch für Wildkräuter und Zweige. Im Zweifelsfall solltest du dich belesen oder deinen Tierarzt um Rat fragen. Giftige Zimmerpflanzen für Kaninchen gehören nicht in den Raum, in dem ihr Käfig steht – bewahre sie am besten für die Nager unzugänglich in einem anderen Raum auf. Sollten deine Kaninchen Freilauf bekommen, dann wäre es besser, wenn du dir anstelle der giftigen Zimmerpflanzen Gewächse holst, die unbedenklich für die Mümmler sind. Bei einer Außenhaltung gilt es darauf zu achten, dass in der Umgebung des Geheges keine für Kaninchen giftigen Pflanzen wachsen oder gar in das Gehege hineinragen.

Fazit: Kaninchen und giftige Pflanzen

Viele Pflanzen im Garten sowie Zimmerpflanzen, die wir lieben, sind für die niedlichen Langohren eine tödliche Gefahr. Abhängig von den darin befindlichen Stoffen lösen sie schwere Vergiftungserscheinungen wie Magen-Darm-Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, Atemlähmungen und ähnliche Symptome aus. Je nachdem, welche Pflanzen du züchtest, solltest du diese im Garten und in deiner Wohnung also immer „kaninchensicher“ abgrenzen. Falls du dir unsicher bist, ob deine Mümmler nicht doch einmal eine giftige Pflanze gefressen haben, dann suche im Zweifelsfall dennoch lieber rechtzeitig als zu spät euren Tierarzt auf.

Mr. Crumble

Du kennst Mr. Crumble noch nicht?

Dann wird es Zeit, die Welt hochwertiger Kaninchenernährung und liebevoll ausgewählter Nagersnacks zu entdecken.

In unserem Shop findest du alles, was dein Kaninchen für ein gesundes und glückliches Leben braucht – von ausgewogenem Futter bis hin zu kleinen Leckereien für zwischendurch.

Schau dich um und finde die passenden Produkte für deinen tierischen Begleiter!

Kommentare (0)

Schreiben Sie ein Kommentar

Die mit einem Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.