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Dein Hund leckt die Decke ab? Das steckt dahinter

Warum leckt mein Hund die Decke ab? Grund zur Sorge oder völlig normal? Ursachen und Lösungsmöglichkeiten verraten wir dir in diesem Beitrag.

Wenn Hunde anfangen, die Decke abzulecken, geht das auch an den Hundehaltern nicht spurlos vorbei. Einige Hunde lecken die Decke so exzessiv ab, dass sie komplett feucht ist und die Waschmaschine ständig beansprucht werden muss. So mancher Hundebesitzer, der seinen Vierbeiner bei dieser etwas seltsam anmutenden „Beschäftigung“ beobachtet hat, rätselt, was der Grund sein könnte. Neben unterschiedlicher Ursprungstheorien lernt ihr in diesem Beitrag auch Ablenkungs- oder Lösungsversuche, um dem Hund das Ablecken der Decke abzugewöhnen. 

Warum leckt mein Hund die Decke ab? 

Recherchen haben gezeigt, dass die Ursachen so unterschiedlich sein können wie die Hunde selbst. Um rauszufinden, welche Art des Ableckens auf deinen Hund zutrifft, hilft nur ein genaueres Beobachten der Verhaltensweise. 

Die Gründe, warum dein Hund die Decke ableckt, lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen:

  •  Gesundheitliche Ursachen
  •  Emotionale Ursachen 

Es ist übrigens keine altersbedingte Marotte, wie manche meinen. Denn dieses Verhalten kann man sowohl bei jungen wie auch bei älteren Hunden beobachten. Manche Tiere haben es nur auf frisch gewaschene Dinge abgesehen und manche auf gebrauchte, wie zum Beispiel dreckige Socken, das eigene Körbchen oder die Bettdecke, wenn man mal gerade nicht aufpasst. 

Hund leckt die Decke ab – Gesundheitliche Ursachen

Leckt dein Hund die Decke ab, kann das ein Anzeichen sein, dass der Magen übersäuert ist und dem Hund übel ist. Manche Tierbesitzer haben auch schon beobachtet, dass das Tier sich kurz danach übergeben musste. 

Vermehrtes Ablecken kann auch darauf hindeuten, dass der Hund aus irgendeinem Grund eine zu große Menge an Speichel produziert und diesen durch das Ablecken der Decke und das damit verbundene Schlucken auf natürliche Art reduzieren möchte. Eventuell kann das Ablecken und Zerkauen eines Büffelhautknochens dem Hund helfen den Speichelfluss zu regulieren. 

Hund leckt die Decke ab – Emotional bedingt?

Ist es keine einmalige Angelegenheit, sondern es häuft sich, ist es bei vielen Hunden eher emotional bedingt. Wenn dir auffällt, dass dein Hund vermehrt die Decke ableckt, kann das auf Unterforderung also Langeweile hindeuten oder auf Überforderung, Angst und Stress. Falls dein Hund nur ab und zu diesem Verhalten nachgeht und sofort damit aufhört, wenn man sich mit ihm beschäftigt, dann deutet das darauf hin, dass er eigentlich nur die Aufmerksamkeit seines Herrchens oder Frauchens wollte und gemerkt hat, dass sein Besitzer nicht darauf steht. 

Dein Hund leckt die Decke ab? Mit diesen Tricks gewöhnst du es ihm ab

Wenn dein Hund die Decke ableckt, können – abhängig von den Ursachen – folgende Lösungsansätze helfen, das Problem in den Griff zu bekommen:

  •  Langeweile verhindern und für genug Auslauf und Beschäftigung sorgen
  • Beim Waschen der Decke einen Weichspüler verwenden, der bei deinem Hund weniger beliebt ist

Tipp 1: Auslauf und Beschäftigung für deinen Hund  

Mögliche Lösungsansätze dafür sind auf jeden Fall, die tägliche Routine deines Hundes zu überdenken. Hat er oder sie genügend Auslauf? Wenn dem Tier kein großes Grundstück zur Verfügung steht, dann sollte man versuchen mindestens einen täglichen Spaziergang einzubauen. Je nach Hunderasse kann er länger oder kürzer ausfallen. Natürlich kann man auch jemanden beauftragen, damit der Hund seine körperliche Auslastung erhält. Aber nicht nur das, denn auch geistige Betätigung darf bei Hunden nicht fehlen, damit sie im seelischen Gleichgewicht bleiben. Und gerade der letzte Punkt geht im Alltag zwischen Arbeit und Familie und sonstigen Verpflichtungen oft unter. Wenn man sich also wieder mehr mit dem Hund beschäftigt und der Grund des Ableckens die Langeweile war, dann verschwindet das Verhalten ganz schnell wieder. 

Tipp 2: Weichspüler für die Decke und Sicherheit für deinen Hund  

Während des Lockdowns haben sich viele Hunde aber auch daran gewöhnt, ihre Besitzerinnen und Besitzer 24 Stunden, um sich zu haben und zeigen nun auf diese Weise ihre Überforderung, wenn sie wieder alleine gelassen werden. Denn auch Alleinsein will gelernt sein, bzw. die Hunde müssen wieder lernen, mit der Angst vor dem Verlassen werden umzugehen. 

Wenn es Decken sind, die ihre Besitzer benutzen, dann riechen die Decken oft nach dem jeweiligen Besitzer und die Hunde fühlen sich ihnen nahe. Man könnte zum Beispiel in diesem Fall dazu übergehen, die Decken mit einem Weichspüler zu waschen, der dem Hund nicht gefällt. 

Zusätzlich sollte das Tier behutsam wieder an die neue Normalität, wie es so schön heißt, gewöhnt werden. So merkt der Hund nämlich, dass sein menschlicher Begleiter, auch wenn er ab und zu mal weg ist, ihn nie vergisst und immer wieder zurückkommt, so dass das „Rudel“ am Ende wieder komplett ist. 

 

 Bild von Adriana Morales auf Pixabay

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