Meerschweinchen Haltung: So hältst du sie artgerecht
In Gesellschaft lebt es sich besser: Meerschweinchen sind sehr soziale Tiere. Erfahre, welche Bedürfnisse sie noch haben und was bei der Haltung zu beachten ist.
Wenn sich Kinder ein Haustier wünschen, stehen die quirligen und niedlichen Meerschweinchen oftmals ganz oben auf der Liste. Das Zusammenleben mit den Kleintieren bereitet meistens viel Freude – dennoch gibt es wichtige Aspekte, die Besitzerinnen und Besitzer bei der Haltung berücksichtigen sollten. In diesem Artikel geben wir dir wichtige Tipps für eine artgerechte Haltung deiner Meerschweinchen mit auf den Weg.
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Schnellübersicht für Eilige: Meerschweinchen artgerecht halten
Platz: Mindestens 0,5 m² pro Tier (besser 1 m²), Gehege mindestens 1,40 m lang mit mehreren Häuschen und Verstecken.
Gesellschaft: Niemals allein halten – mindestens paarweise, idealerweise in Gruppen mit mehreren Weibchen und einem kastrierten Männchen.
Ernährung: Täglich unbegrenzt Heu, frisches Gemüse und gelegentlich Obst bereitstellen. Niemals Trockenfutter zusammen mit gärfähigen Lebensmitteln füttern.
Gesundheit: Wöchentliche Kontrolle von Fell, Augen, Ohren, Gewicht und Verhalten. Bei Auffälligkeiten sofort zum Tierarzt.
Pflege: Krallen regelmäßig kürzen lassen, Zähne vom Tierarzt kontrollieren, bei Langhaarrassen Fell bürsten und eventuell stutzen.
Handling: Vorsichtig hochheben mit beiden Händen, nicht als Kuscheltiere behandeln – sie mögen keinen intensiven Körperkontakt.
Standort: Helles Zimmer ohne Zugluft, weg von Heizungen. Innen- oder Außenhaltung möglich, aber nicht ständig wechseln.
Beschäftigung: Äste, Steine und Futtersuchspiele anbieten, damit die Tiere ihre Zähne und Krallen abwetzen können.
Auslauf: Regelmäßiger Freilauf in gesicherter, nagersicherer Umgebung ohne Kabel, giftige Pflanzen oder andere Haustiere.
Nicht zusammen halten mit: Kaninchen oder Hamstern – sie haben völlig unterschiedliche Bedürfnisse und Verhaltensweisen.
Meerschweinchen artgerecht halten: 10 Tipps für die richtige Haltung
1. Gönne den Meerschweinchen ein ausreichend großes Gehege mit der richtigen Ausstattung
Größe des Geheges
Meerschweinchen sind sehr aktive Tiere, die sich viel und gerne bewegen. Dementsprechend groß ist auch ihr Bewegungsdrang. Um die Nager artgerecht zu halten, solltest du dich daher um ein ausreichend großes Gehege bemühen, in dem die Meerlies nach Herzenslust toben können. Am besten bietest du den Tieren ein Gehege, das die gesetzlichen Mindestvorgaben sogar überschreitet – mit einer Größe von mindestens 0,5 m² pro Tier, besser sogar noch 1 m² pro Meerschweinchen. Außerdem sollte das Gehege mindestens 1,40 Meter lang sein – im Zweifelsfall gilt die Devise „je größer, desto besser“.
Standort des Geheges
Platziere das Gehege an einem hellen Standort, der keine Zugluft zulässt. Vermeide es, das Gehege neben Wärmequellen wie einem Kamin oder einer Heizung aufzustellen – die Tiere könnten überhitzen. Räume, in denen sich eine Haltung anbietet, können beispielsweise das Arbeits- oder Wohnzimmer sein. Im Schlafzimmer oder Kinderzimmer sollte das Meerschweinchengehege schon alleine wegen des Lärmpegels nicht stehen. Die Tiere sind nachtaktiv und würden den Schlaf stören. Ein Gemeinschaftsraum ist hingegen ideal, solange der Geräuschpegel nicht übermäßig laut ist, da dies die Meerschweinchen mit ihrem sensiblen Gehör schnell stressen würde.
Ausstattung des Geheges
Von der Ausstattung her solltest du ein offenes Gehege aus Holz oder mit Plexiglas einem Käfig mit Gitterstäben unbedingt vorziehen. Achte darauf, dass das Gehege gut belüftet ist und dass du es leicht reinigen kannst. Verwende als Einstreu Kleintierstreu, kein Stroh oder Katzenstreu, da sich die kleinen Tiere daran ernsthaft verletzen können bzw. eine Verschluckgefahr mit lebensbedrohlichem Darmverschluss als Folge auftreten könnte. Wähle ein Territorium mit möglichst zwei oder mehr Ein- und Ausgängen, sodass sich die Tiere auch mal aus dem Weg gehen können (ist insbesondere bei Kämpfen um die Rangordnung nützlich). Zur weiteren Grundausstattung gehören mehrere Häuschen als Unterschlupf, Rampen, Tunnel, Futternäpfe, Trinknäpfe sowie ein Wasserspender.
2. Halte Meerschweinchen mindestens als Paar, besser noch in Gruppen
Meerschweinchen sind keine Einzelkämpfer. Als soziale Tiere fühlen sie sich nur wohl, wenn sie mindestens einen Partner oder eine Partnerin an ihrer Seite wissen. Noch besser ist es, wenn du deine Meerschweinchen in Gruppen hältst, da dies ihrem natürlichen Verhalten in der freien Wildbahn gleichkommt. Es empfiehlt sich hierbei die Haltung von mehreren Weibchen mit einem Männchen, da diese in der Natur am häufigsten vorkommt. Einsteiger können zudem eine reine Kastratengruppe wählen. Für fortgeschrittene Halterinnen und Halter ist es außerdem machbar, mehrere Böcke mit vielen Weibchen zusammenzuhalten, wobei diese Haltungsform Erfahrung und Kenntnisse voraussetzt. Es ist allgemein gemäß den Angaben des Tierschutzbunds ratsam, die Männchen in Gruppen zu kastrieren, damit sie sich nicht weiter fortpflanzen können. Beachte hierbei, dass sich die Männchen auch nach erfolgreicher Kastration noch bis zu sechs Wochen fortpflanzen können. Solltest du deine Meerschweinchen „nur“ als Paar halten und ein Partner verstirbt, dann ist es zwingend notwendig, ein weiteres Tier anzuschaffen und mit dem verbliebenen Meerschweinchen richtig zu vergesellschaften.
Kurzsteckbrief Meerschweinchen
Herkunft: Südamerika
Größe: 20 – 35 cm
Gewicht: 900 bis 1200 Gramm (Männchen), 700 bis 900 Gramm (Weibchen)
Äußerliche Merkmale: Kompakter Körperbau, kurze Beine, rundlicher Kopf, große dunkle Augen, kleine Ohren, keine sichtbare Rute. Kräftige Schneidezähne, die lebenslang nachwachsen.
Charakter: Friedlich, sozial, eher schreckhaft (Fluchttiere), neugierig, kommunikativ
Haltung: Gruppenhaltung (mind. zu zweit, besser in Kleingruppen)
Lebenserwartung: ca. 5 – 8 Jahre
3. Ernähre deine Meerschweinchen artgerecht und ausgewogen
Damit Meerschweinchen eine funktionierende Darmbewegung haben, sind sie gewissermaßen gezwungen, ständig Nahrung aufzunehmen. Diesen Aspekt solltest du bei der Ernährungsweise deiner Nager unbedingt berücksichtigen und ihnen täglich – ohne Abweichung – immer zu jeder Tageszeit ausreichend Futter bereitstellen. Bei den Meerschweinchen handelt es sich um Pflanzenfresser, die sich überwiegend von rohfaserreichem Futter ernähren. Daher sorge dafür, dass immer Heu zur Verfügung steht. Darüber hinaus kannst du den Nagern täglich Gemüsesorten wie Blattgemüse, Fenchelknollen, Karottengrün, Spinat, Brokkoli oder auch Petersilie anbieten. Gelegentlich dürfen die Kleintiere auch Obstsorten wie Äpfel, Birnen oder Trauben naschen – aber nicht zu oft, wegen des hohen Zuckergehalts. Körnerfutter solltest du nur in Maßen füttern. Achte unbedingt darauf, hier ausschließlich hochwertiges Meerschweinchenfutter ohne Pellets oder Extrudate anzubieten. Insbesondere in den kalten Wintermonaten benötigen die Tiere zudem Vitamin C in Form von frischem Obst oder Gemüse. Achtung: Keinesfalls sollten die Meerlis gleichzeitig Trockenfutter und gärfähige Lebensmittel fressen. Sollte dies der Fall sein, können die Nager eine lebensbedrohliche Magenblähung (Trommelsucht) erleiden, die sich durch Symptome wie eine gespannte Bauchdecke, Appetitlosigkeit und Unruhe äußert. Mitunter haben die Tiere solche Schmerzen, dass sie mit den Zähnen knirschen. Solltest du den Verdacht haben, dass mindestens ein Tier aus deiner Gruppe eine Magenblähung haben könnte, dann sofort ab zum Tierarzt! Als Erste-Hilfe-Maßnahme kannst du vorsichtige Bauchmassagen durchführen. Keinesfalls sollte das betroffene Tier noch etwas fressen oder Wärme zugeführt bekommen.
4. Investiere in regelmäßige Gesundheitschecks deiner Meerschweinchen
Meerschweinchen sind anfällig für bestimmte Krankheiten, die sie unabhängig vom Alter bekommen können. Damit es deinen Tieren lange gut geht, solltest du folglich in regelmäßige Gesundheitschecks investieren. Ein gesundes Tier hat glänzendes und gleichmäßiges Fell. Es ist lebhaft und neugierig, interagiert mit seinen Artgenossen. Es hat saubere Augen, saubere Ohren und eine trockene Nase. Auch die Region im Afterbereich ist sauber und trocken. Zudem haben gesunde Tiere Appetit, fressen regelmäßig und haben ein stabiles Gewicht, das keine großen Schwankungen aufweist. Einmal wöchentlich solltest du selbst einen kurzen Check-up bei deinen Tieren durchführen und die genannten Merkmale überprüfen.
5. Pflege die Krallen, das Fell und die Zähne deiner Meerschweinchen
Fell
Zum Wohlergehen der Meerschweinchen gehört es, dass ihre Krallen und Zähne gesund sind. Die Fellpflege übernehmen sie selbst, indem sie sich putzen. Deine Aufgabe besteht darin, das Winterfell bei einem Fellwechsel sanft auszubürsten. Bei langhaarigen Meerschweinchen kann es erforderlich sein, das Fell um die Augen herum gelegentlich zu stutzen, damit die Tiere weiterhin gut sehen können. Auch an den Beinen und am Bauch kannst du das Fell mit einer Schere etwas kürzen, wenn es zu lang wächst und die Tiere behindert. Falls du kahle Stellen, Parasiten, ein glanzloses und mattes Fell oder sonstige Veränderungen bemerkst, dann solltest du mit deinen Tieren unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.
Krallen
Zwingend erforderlich bei der Pflege ist die Kürzung der Krallen. Anders als in der freien Natur haben Meerschweinchen in Heimhaltung kaum Möglichkeiten, um ihre Krallen regelmäßig selbst ausreichend abzuwetzen. Sobald sich die Krallen wie eine Art Spirale einrollen, sind sie zu lang und sollten umgehend vom Tierarzt geschnitten werden. Geübte Halter können die Krallen auch selbst kürzen, sofern sie nicht den durchbluteten Teil treffen und weiter vorn ansetzen.
Zähne
Komplettiert wird die Pflege der Nagetiere durch die Zahngesundheit. Ebenso wie bei uns Menschen wachsen die Zähne von Meerlis lebenslang – sowohl Vorder-, als auch Backenzähne. Obwohl die meisten Meerschweinchen ihre Zähne durch die Futteraufnahme gleichmäßig abschleifen, bleiben manchmal kleine, kantige Zahnspitzen stehen. Diese können Druckstellen im Mund verursachen oder auch zu Verletzungen oder Entzündungen beitragen. Falls du solche scharfkantigen Spitzen bemerkst, so sollte der Tierarzt die Zähne regelmäßig untersuchen und bei Bedarf abschleifen, damit das Meerschweinchen wieder unbeschwert fressen und leben kann.
6. Biete deinen Meerschweinchen abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten
Damit sich die Tiere nicht langweilen, musst du als Halter oder Halterin für abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten sorgen. Ob Äste, Wurzeln, Rindenstücke oder auch raue Steine: Idealerweise können sich die Meerschweinchen mit der Ausstattung beschäftigen und haben eine Möglichkeit zum Abwetzen ihrer Zähne und Krallen. Da die Tiere gerne auch mit dem Kopf arbeiten, lieben sie Futtersuchspiele. Du kannst das Futter in kleinen Papierrollen oder in Bällen verstecken und dabei zuschauen, wie die pfiffigen Tiere es finden.
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7. Hebe deine Meerschweinchen richtig an
Meerschweinchen sind vieles, aber keine Kuscheltiere. Sie sind sensibel und zart gebaut, sodass du im Umgang mit ihnen viel Vorsicht und Feingefühl benötigst. Keinesfalls solltest du deine Meerlis grob anpacken und hochheben, da dieses Verhalten bei ihnen Todesangst auslösen kann. Wenn es erforderlich ist, dass du ein Meerschweinchen aus dem Käfig heben musst, so schiebe eine Hand unter den Rumpf, die zweite Hand legst du an der Hinterseite des Meerschweinchens an. Wenn du es vermeiden kannst, solltest du deine Meerschweinchen eher nicht auf den Arm oder auf den Schoß nehmen. Anders als wir Menschen genießen sie den Körperkontakt nicht, sondern verfallen eher in eine Art „Schreckstarre“, quieken oder klappern mit den Zähnen. Fühlt sich ein Meerschweinchen bedroht, kann es im Extremfall sogar zubeißen. Falls du Kinder im Haushalt hast, solltest du ihnen daher frühzeitig klarmachen, dass die niedlichen Meerschweinchen keine Kuscheltiere sind, die man ständig hochheben kann. Aber: Mit Geduld und Fürsorge ist es möglich, die Tiere zumindest etwas zutraulicher zu machen. Das gelingt mit einer behutsamen und regelmäßigen Fütterung, bei der du mit ruhiger und freundlicher Stimme zu den Tieren sprichst.
8. Entscheide dich optional für eine Haltung im Außengehege
Meerschweinchen müssen nicht zwingend in der Wohnung gehalten werden. Wenn du möchtest, kannst du sie auch in einem Außengehege halten, solltest dabei jedoch einige Dinge beachten. Damit deine Meerschweinchen auch bei Wind und Wetter gut geschützt sind, benötigt das Gehege zwingend einen isolierten Meerschweinchenstall mit einer oder mehreren Schutzhütten. Achte außerdem darauf, dass der Stall wettergeschützt, gut isoliert und ausbruchssicher ist, damit die kleinen Nager nicht unbeobachtet ausbüxen können. Zudem solltest du das Gehege auch von oben und an den Seiten gut mit Platten oder Gittern sichern, damit Wildtiere und Fressfeinde keine Chance haben, an deine Meerschweinchen heranzukommen. Passe das Außengehege außerdem an die vorherrschende Jahreszeit an: Im Sommer erweist sich ein Hohldach als nützlich, da es verhindert, dass es im Gehege zu heiß wird. Im Winter wärmt eine isolierte und trocken gehaltene Schlafstätte die Nager. Es steht dir selbstverständlich frei, deine Meerschweinchen abwechselnd innen und außen zu halten, wobei sie frühzeitig – am besten schon im Sommer – an die Außenhaltung gewöhnt werden sollten. Sind deine Meerschweinchen ab dem Sommer in der Außenhaltung, dann solltest du sie im Winter nicht ins Innengehege lassen. Der Temperaturwechsel von kalter zu warmer Luft würde den kleinen Tieren sehr zu schaffen machen, sodass sie mit Entzündungen und Infekten reagieren können. Eine Außenhaltung im isolierten und warmen Stall ist auch im Winter problemlos möglich, da Meerschweinchen aus den Anden kommen und niedrigere Temperaturen mühelos aushalten.
9. Biete deinen Meerschweinchen regelmäßig Auslauf
Falls du deine Meerschweinchen in der Wohnung hältst, spricht grundsätzlich nichts dagegen, die Tiere in regelmäßigen Abständen frei herumlaufen zu lassen. Dies funktioniert aber nur, wenn du deine Wohnung absolut nagersicher magst und typische Gefahrenquellen entschärfst. Risikoreich sind etwa Elektro- oder Telefonkabel, die von Meerschweinchen angeknabbert werden können und deshalb unzugänglich gesichert werden sollten. Auch langfaserige Teppiche und Reinigungsmittel sind für die Kleintiere eine Gefahr. Achte außerdem darauf, im Zimmer mit dem Gehege keine für Meerschweinchen giftigen Pflanzen aufzustellen. Und: Logischerweise hat auch die Schmusekatze, die gerne Jagd auf Kleintiere macht, nichts in dem Zimmer mit deinen Meerschweinchen verloren.
10. Halte deine Meerschweinchen nicht zusammen mit Kaninchen oder Hamstern
Auch, wenn alle der genannten Tiere klein und knuffig sind: Es ist keinesfalls empfehlenswert, Meerschweinchen, Kaninchen und Hamster in einem Gehege zu halten. Weder ein Kaninchen, noch ein Hamster kann ein „Partnertier“ ersetzen oder gar als Mitglied einer Meerschweinchengruppe bestehen, da die Verhaltensweisen der Tiere einfach viel zu unterschiedlich sind. Ein Beispiel: Kaninchen suchen gerne die körperliche Nähe, während Meerlis das als unangenehm empfinden. Auch das Ablecken mögen Meerschweinchen überhaupt nicht, sodass sie sich neben einem Kaninchen nicht wohlfühlen würden. Wenn überhaupt, käme eine gemeinsame Haltung nur in einem riesengroßen Gehege mit separaten Rückzugsmöglichkeiten und mindestens zwei Tieren einer Art in Betracht. Solltest du noch unsicher sein, welche Tierart zu dir passen könnte, dann findest du in diesem Blogbeitrag heraus, ob du eher ein Meerschweinchen oder einen Hamster halten solltest.
Fazit: Haltung von Meerschweinchen will gut überlegt sein
Die Haltung von Meerschweinchen sollte gut überlegt sein. Anders, als die Gesellschaft dies oft suggeriert, handelt es sich bei den niedlichen Nagern weder um Schmusetiere, noch um Nagetiere mit wenig Bedürfnissen. Meerschweinchen benötigen immer mindestens einen Artgenossen, ausreichend Platz und den Zugang zu Futtermöglichkeiten. Damit sich die Tiere wohlfühlen, solltest du ihnen ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten und Auslauf im Freien oder in der nagersicheren Wohnung bieten. Wenn deine Meerschweinchen kurze Sprints einlegen, sich drehen, rennen und alle Viere von sich strecken, kannst du dir sicher sein: Sie sind glücklich und du machst bei der Haltung (fast) alles richtig.
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