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Spatzen füttern: Was essen Spatzen

Spatzen füttern: Was essen Spatzen

Spatzen zählen zu den bekanntesten und beliebtesten Gartenvögeln. Wenn du sie gerne im Garten oder auf dem Balkon mit Futter anlocken möchtest, solltest du wissen, worauf sie abfliegen.

Der Haussperling, der besser unter dem Namen Spatz bekannt ist, gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Vögeln. Spatzen sehen nicht nur niedlich aus, sie sind auch in vielen Regionen und Orten anzutreffen. Auch wenn du die niedlichen Vögel am liebsten sofort füttern würdest, solltest du das nicht bedenkenlos mit irgendwelchem Futter tun. Denn bei der Fütterung von Spatzen gibt es einiges zu beachten. Wie du es richtig machst und was die Spatzen eigentlich fressen, erfährst du hier.

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Ist Spatzen füttern verboten?

Grundsätzlich ist das Füttern von Spatzen im eigenen Garten erlaubt und wird sogar von Naturschutzorganisationen empfohlen.

Jedoch kann es im öffentlichen Raum in Städten und Gemeinden lokale Fütterungsverbote geben. Diese Regelungen dienen dazu, Verschmutzungen durch Futterreste und Kot zu vermeiden sowie eine Überpopulation und damit verbundene hygienische Probleme zu verhindern.

Im privaten Garten oder auf dem eigenen Balkon darfst du Spatzen jedoch in der Regel füttern, solange du dabei auf Sauberkeit achtest und keine Belästigung der Nachbarschaft durch übermäßigen Vogelkot oder Futterreste entsteht.

Spatzen füttern: Was erwachsene Spatzen fressen

Erwachsene Spatzen sind Vegetarier. Sie zählen, anders als manche ihrer Artgenossen, nicht zu den sogenannten Weichfressern. Das bedeutet, dass sie auch harte Körner aufnehmen und verdauen können. Aus diesem Grund bevorzugen sie Körner und Samen, aber auch Nüsse wie Hasel- und Erdnüsse sowie Sonnenblumenkerne stehen auf ihrem Speiseplan.

Je nach Jahreszeit passen die Spatzen ihre Ernährungsweise leicht an. Im Sommer, wenn es überall grünt, naschen sie gerne Früchte und Sämereien. Wächst im Winter nicht mehr so viel, dann suchen sich Spatzen Nüsse und Kerne. Falls du die Vögel in der kalten Jahreszeit füttern möchtest, dann kannst du das mit energiereichen Hasel- und Walnüssen, aber auch mit Körnern und Sämereien tun. Im Sommer bedienen sich viele Spatzen im insektenfreundlich gestalteten Garten an den Wildstauden.


Kurzsteckbrief Spatzen


Verbreitung: nahezu weltweit

Gefährdung: Nicht gefährdet 

Populationsgröße weltweit: etwa 1,6 Milliarden Vögel 

Größe: Körperlänge etwa 14 – 16 cm 

Spannweite: Rund 23 cm; die Flügel sind 71–82 mm lang 

Gewicht: etwa 30 g

Nahrung: überwiegend Samen und Getreide

Lebenserwartung: 2 – 3 Jahre  

Aussehen Männchen: kontrastreich gefärbt: schwarzer Kehl‑ und Brustfleck

Aussehen Weibchen: unscheinbares braunes Gefieder

Sozialverhalten: gesellig, oft in Gruppen


Woraus besteht gutes Spatzenfutter?

In gutem Spatzenfutter in hochwertiger Qualität sind Zutaten wie Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Nüsse enthalten. Diese Körnergemische kannst du in Futtersäulen oder -häuschen oder direkt auf einer Schale auf dem Boden anbieten, da Spatzen nichts dagegen haben, überall zu fressen. Vergiss nicht, die Schale einmal pro Woche auszuleeren und zu reinigen, damit sich keine Krankheitserreger darin vermehren können. Falls vor Ort gerne Katzen umherstreifen, solltest du das Futter besser auf einem erhöhten Platz anbieten, etwa in der Umgebung von Hecken und Sträuchern, in denen sich die kleinen Vögel im Notfall verstecken können.

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Sonderfall: Jungvogel füttern

Jungvögel stellen ganz andere Bedürfnisse an ihr Futter als erwachsene Spatzen, da sie eiweißreiche Nahrung mit tierischen Bestandteilen wie Larven benötigen. Wenn du einen Jungvogel noch etwas aufpäppeln willst, bietet sich spezielles Aufzuchtfutter an. Dieses einfach anzuwendende Futter wird mit Wasser angemischt und von den Jungvögeln gut vertragen. Für die Brutzeit kannst du außerdem spezielles Vogelfutter mit Insekten und Muschelschrot kaufen, das die Entwicklung der Jungtiere fördert, aber auch die Eltern versorgt.

Achtung: Bitte füttere die Jungvögel nicht mit lebenden Raupen oder Spinnen, da diese sich durch den Magen fressen und die Tiere töten können. Auch bereits tote und getrocknete Insekten aus dem Supermarkt eignen sich nicht, um Jungvögel zu versorgen. Akzeptabel sind indes tote Maden oder tiefgefrorene Heimchen, welche die Jungvögel mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Beachte bitte auch, dass junge Spatzen kein Fettfutter und auch keine Nüsse essen dürfen, da sie große Stücke noch nicht richtig schlucken und daran ersticken könnten.

Was sollten Spatzen nicht fressen?

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Brot, Abfälle und Süßigkeiten aller Art sind für Spatzen gefährlich. Sie können dadurch Verdauungsprobleme bekommen und ernsthafte Gesundheitsschäden erleiden. Daher solltest du, wenn du Spatzen fütterst, ausschließlich auf zertifizierte Futtermischungen zurückgreifen.

Fazit: Spatzen richtig füttern

Erwachsene Spatzen sind Vegetarier und fressen pflanzliche Nahrung. Es spricht nichts dagegen, wenn du sie ganzjährig fütterst und das Angebot an die jeweilige Jahreszeit anpasst. Im Sommer finden die beliebten Wildvögel im naturnah angelegten Garten selbst allerlei Früchte und Samen. Wenn du zufüttern möchtest, bietet sich eine Futterschale mit Getreidesaaten, Sonnenblumenkernen, Rosinen, Beeren und getrockneten Kräutern an. Wenn es kälter wird, dann fressen die Spatzen gerne Winterfutter mit energiereichen Nüssen und Samen. Verarbeitete Lebensmittel wie Süßigkeiten, aber auch Teig- und Backwaren wie Brot sollten Spatzen nicht fressen, da sie diese Nahrungsmittel nicht vertragen. Wenn du neben dem richtigen Futter auch noch ausreichend sauberes Trinkwasser bereitstellst, dann versorgst du die Wildvögel mit allem, was sie brauchen.

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