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Welches Gemüse dürfen Meerschweinchen essen?

Welches Gemüse dürfen Meerschweinchen essen?

Ideales Futter: Diese Gemüsesorten kommen bei Meerschweinchen gut an

  • Bambus: Der Bambus aus der Familie der Süßgräser, der auch im Winter saftig grün bleibt, eignet sich sehr gut als Futtermittel. Es muss sich allerdings um einen echten Gartenbambus, nicht um den ähnlichen Glücksbambus handeln, der für die Nager giftig ist.

  • Blattspinat: Blattspinat ist gut verträglich, sollte aber immer nur als Mischung mit anderen Gemüsesorten gereicht werden.

  • Chicorée: Chicorée ist gut verträglich. Das blattreiche Futter enthält viele Bitterstoffe, die wiederum gut für kranke und empfindliche Nager sind.

  • Eisbergsalat: Eisbergsalat vertragen Meerschweinchen gut, sodass er oft auf dem Speiseplan stehen darf. Du solltest vor der Fütterung die äußeren Blätter abmachen, da diese oftmals mit Düngemitteln belastet sind.

  • Endivie: Endivie ist reich an Bitterstoffen und tut der Verdauung der Nager gut. Aufgrund der guten Akzeptanz könnte Endivie sogar der Hauptbestandteil des Frischfutters sein.

  • Feldsalat: Vor allem im Winter ist der gut verträgliche und gesunde Feldsalat ein unverzichtbarer Bestandteil des Frischfutters.

  • Fenchelknollen: Auch Fenchel wird von Meerschweinchen gut vertragen. Die Knollen enthalten wertvolle ätherische Öle, die vor allem bei Verdauungsbeschwerden helfen können. Verfüttern kannst du das Fenchelgrün auch in größeren Mengen.

  • Gurken: Gurken sind gut verträglich, sodass du sie gerne täglich anbieten kannst. Sie sollten allerdings nicht der Hauptbestandteil des Futters sein, da zu große Mengen den Kot der Meerschweinchen weich machen können. Damit sich die Nager an der Gurke nicht verschlucken, solltest du sie vor der Gabe waschen und in kleine Stücke schneiden.

  • Karotten: Meerschweinchen mögen Karotten und fressen sie gern. Sie sind gut verträglich, sollten aber als festes Gemüse nicht den Hauptbestandteil des Frischfutters ausmachen.

  • Kopfsalat: Kopfsalat ist gut verträglich und kann, bis auf die äußeren Blätter, oft und in größeren Mengen als Frischfutter angeboten werden.

  • Kürbis: Kürbisse können im Herbst und Winter in geringen Mengen das Frischfutter ergänzen, sollten aber nicht täglich verfüttert werden.

  • Löwenzahn: Eine ideale Gemüsesorte für den Winter und als täglicher Hauptbestandteil geeignet.

  • Paprika: Manche Meerschweinchen lieben bunte Paprika, andere mögen sie nicht. Prinzipiell spricht von der Verträglichkeit her nichts dagegen, das Gemüse täglich in kleinen Mengen als Frischfutter bereitzustellen. Bitte die Kerne entfernen, die Schale wird von den Meerlis gern gesnackt.

  • Pastinaken: Pastinaken dürfen in kleinen Mengen mehrmals wöchentlich auf dem Speiseplan der Meerschweinchen stehen.

  • Romanasalat: Romanasalat kann, abgesehen von den äußeren Blättern, oft und unbedenklich an Meerschweinchen verfüttert werden.

  • Sellerie: Meerschweinchen vertragen Sellerie sehr gut und dürfen sogar alle Bestandteile davon fressen. Vor allem im Winter ist diese Sorte sehr zu empfehlen. Sellerie eignet sich außerdem besonders gut für Tiere mit einer empfindlichen Verdauung.

  • Tomaten: Die wasserreichen Tomaten dürfen bei einer trockenfutterfreien Ernährung gerne und oft auf dem Speiseplan stehen. Bitte ohne das Tomatengrün und ohne Kerne, also nur das rote Fruchtfleisch verfüttern.

  • Zucchini: Zucchini ist gut verträglich und darf gerne oft als Ergänzung zu blättrigem Grünfutter täglich angeboten werden. Die Schale musst du nicht entfernen, sondern nur den harten Stielansatz.

Diese Gemüsesorten vertragen die Meerschweinchen nur in Maßen

Einige Gemüsesorten solltest du deinen Meerschweinchen nur gelegentlich und in kleinen Mengen anbieten. Diese Sorten gehören dazu:

  • Aubergine: Auberginen sind grundsätzlich für Meerschweinchen verträglich, sollten aber eher selten auf dem Speiseplan stehen. Der Grund dafür ist der hohe Solaningehalt, sodass du dieses Gemüse bestenfalls nur zusammen mit anderen Sorten mischst.

  • Blattspinat: Meerschweinchen mögen Blattspinat, sollten diesen aber nur in Maßen und zusammen mit anderen Gemüsesorten gereicht bekommen.

  • Blumenkohl: Die meisten Meerlis fressen gerne den gesunden Blumenkohl. Die Blätter und den Strunk kannst du mitfüttern, solltest aber beachten, dass Blumenkohl als Kohlgewächs bläht und die Tiere langsam daran gewöhnt werden sollten.

  • Brokkoli: Auch Brokkoli gehört zu den gesunden Kohlgewächsen, die von Meerschweinchen prinzipiell vertragen werden. Auch hier gilt: Langsam an die Kost gewöhnen. Nur Meerschweinchen, die Trockenfutter aus dem Handel bekommen, vertragen keinen Brokkoli.

  • Chinakohl: Chinakohl ist für Meerschweinchen, die kein handelsübliches Trockenfutter bekommen, gut verträglich, sollte aber langsam angefüttert werden.

  • Frühlingszwiebel: Frühlingszwiebeln bieten sich aufgrund ihrer Schärfe vor allem im Krankheitsfall an. Sie haben eine antibakterielle Wirkung, senken den Blutdruck und den Blutzucker. Verabreiche Frühlingszwiebeln daher nur in geringen Mengen und nach Bedarf.

  • Futtermais: Futtermais darf als stärkehaltiges Gemüse gelegentlich saisonal auf dem Speiseplan stehen, vor allem während der kalten Jahreszeit. Zur dauerhaften Fütterung in großen Mengen ist dieses Gemüse nicht geeignet.

  • Kohlrabi: Kohlrabi darf als Kohlgewächs in geringen Mengen verfüttert werden – an Meerschweinchen, die kein Trockenfutter aus dem Handel bekommen.

  • Lauchzwiebeln: Lauchzwiebeln und Porree sind sehr scharf und werden von Meerschweinchen schlecht vertragen. Biete sie nur gelegentlich in geringen Mengen im Krankheitsfall an, da sich die antibakteriellen Eigenschaften positiv auswirken.

  • Oliven: Frische Oliven sind ein Kraftfutter und dürfen aufgrund ihres Fettgehalts nur gelegentlich angeboten werden.

  • Radieschen: Die scharfen Radieschen solltest du deinen Meerschweinchen nur gelegentlich in geringen Mengen anbieten. Die Blätter hingegen sind gut verträglich und dürfen auch öfters in großen Mengen von Meerschweinchen gefressen werden.

  • Rettich: Rettich selbst ist scharf und sollte nur selten auf dem Ernährungsplan vorkommen. Das Rettichgrün ist indes gut verträglich.

  • Rosenkohl: Rosenkohl ist in Maßen für Meerschweinchen, die kein Trockenfutter erhalten, verträglich.

  • Rote Beete: Da Rote Beete Oxalsäure enthält, sollte sie nur in kleinen Mengen gemeinsam mit anderem Gemüse angeboten werden.

  • Rotkohl: Rotkohl ist grundsätzlich verträglich, aber blähend, sodass er nicht die Hauptzutat des Frischfutters sein sollte. In kleinen Mengen erlaubt und unbedenklich für Meerschweinchen, die kein Trockenfutter bekommen.

  • Rucola: Rucola darf auch in größeren Mengen als Futtermittel Verwendung finden. Nicht geeignet für Meerschweinchen, die mit handelsüblichem Trockenfutter ernährt werden.

  • Spargel: Spargel darf in kleinen Mengen angeboten werden, sofern er von Meerschweinchen akzeptiert wird.

  • Wirsing: Wirsing kannst du vor allem im Winter als ergänzendes Gemüse anbieten, wenn du die äußeren Blätter entfernst. Auch in größeren Mengen können Meerschweinchen Wirsing verdauen, sofern sie kein Trockenfutter aus dem Handel zugefüttert bekommen.

Achtung: Diese Gemüsesorten werden von Meerschweinchen nicht vertragen

  • Avocado: Unreife Avocados sind für Meerschweinchen giftig und absolut tabu! Im reifen Zustand sind die Avocados unbedenklich, sind aber als Futter nicht sehr beliebt.

  • Bohnen: Bohnen sind kein richtiges „Meerschweinchenfutter“ und gelten daher als nicht beliebte und wenig akzeptierte Kost. Besser nicht verfüttern.

  • Ingwer: Obwohl Ingwer gesundheitsfördernde Stoffe besitzt, wird er aufgrund der Schärfe von Meerschweinchen nicht vertragen. Ingwerstoffe sollten daher nur in Ausnahmefällen – etwa bei Entzündungen, Erkältungen oder Gelenkbeschwerden – in geringsten Mengen unters Futter gemischt werden.

  • Kartoffeln: Rohe Kartoffeln sind schwer verdaulich und sollten nicht verfüttert werden. Gekochte Kartoffeln kannst du in Ausnahmefällen, etwa bei kranken und geschwächten Tieren im Winter, als Päppelbrei anbieten. Achtung: Diese sind nur bei Tieren, die kein Trockenfutter bekommen, verträglich.

  • Knoblauch: Knoblauch ist für Meerschweinchen zu scharf und sollte nicht auf dem Speiseplan stehen.

  • Meerrettich: Auch Meerrettich gehört zu den scharfen Lebensmitteln, die eigentlich nicht auf den Speiseplan der Meerschweinchen gehören. Aber: Das Gemüse hat eine heilende Wirkung bei Entzündungen oder Erkältungsbeschwerden, sodass es im Krankheitsfall in geringen Mengen eingesetzt werden darf.

  • Pilze: Pilze sind für Meerschweinchen schwer verdaulich und sollten daher nicht verfüttert werden.

Ernährung von Meerschweinchen: Worauf es außerdem ankommt

  • Meerschweinchen benötigen Futter, das reich an Vitamin C ist. Sie können dieses Vitamin nicht selbst im Körper bilden und müssen es zwingend mit der Nahrung aufnehmen, da bei einem Mangelzustand ernsthafte Erkrankungen wie Skorbut entstehen können.

  • Rohfaserreiches Heu sollte das Futter ergänzen, da es die Verdauung der Tiere ankurbelt.

  • Das Frischfutter sollte zu etwa 70 Prozent aus frischen Gräsern und Kräutern und zu 20 Prozent aus Gemüse bestehen.

  • Achte außerdem darauf, dass deine Meerschweinchen jederzeit Zugang zu frischem Trinkwasser haben – am besten über einen Trinkwasserspender, da Näpfe am Boden eher durch Kot und Urin verunreinigt wird.

  • Sofern eine Futterumstellung erforderlich ist, funktioniert das am besten mit gut verträglichen Sorten wie Fenchel und Karotten.

  • Bei der täglichen Futtermenge kannst du dich am Körpergewicht deiner Meerschweinchen orientieren – eine Menge, die etwa 15 bis 20 Prozent des Körpergewichts eines Tieres entspricht, ist ideal.

  • Es kommt vor, dass manche Meerschweinchen bestimmte Sorten nicht gut vertragen. Das erkennst du relativ schnell an bestimmten Symptomen. Hat ein Tier plötzlich Magengrummeln, einen aufgeblähten Bauch oder gar Durchfall, dann bekommt ihm eine Sorte nicht. Falls du ein neues Futter ausprobiert hast, solltest du die Umstellung in diesem Fall umgehend stoppen und wieder das altbekannte Futter anbieten. Meistens bessern sich die Beschwerden nach dieser „Notbremse“ nach kurzer Zeit wieder. Sollte sich dennoch eine plötzliche Verhaltensänderung einstellen, sodass ein Nager zu viel oder zu wenig frisst, ist ein Tierarztbesuch immer sinnvoll.

Fazit: Welches Gemüse Meerschweinchen essen dürfen

Achte auf eine abwechslungsreiche Gemüsefütterung mit bis zu fünf verschiedenen Sorten täglich mit viel Blattgemüse und Gemüsegrün. Im Winter versorgt das Gemüse die Nager mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen und beugt Mangelerscheinungen vor. Besonders beliebt ist Blattgemüse wie Salate, Karottengrün, Blattspinat oder Fenchelgrün. Aber auch Kohl-, sowie Wurzel- und Knollengemüse wird je nach Sorte gut vertragen. Bitte reiche deinen Tieren grundsätzlich nur frisches, gewaschenes und rohes Gemüse in Bio-Qualität mit wenig Schadstoffen an.

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