Ganz im Zeichen der Katze: Internationaler Weltkatzentag
Heute ist der internationale Katzentag: Zeit also, unsere geliebten Fellnasen noch ein bisschen mehr zu verwöhnen.
Der Weltkatzentag findet jedes Jahr am 8. August statt und wird auch als Internationaler Tag der Katze oder International Cat Day bezeichnet. Der Aktionstag soll auf Katzen und ihre Bedürfnisse aufmerksam machen. Dabei geht es nicht nur darum, die Samtpfoten zu feiern, sondern auch um verantwortungsvolle Katzenhaltung und Tierschutz.
Neben ausgedehnten Schmuse- und Spieleinheiten sollten wir dabei nicht unsere Verantwortung als hoheitlicher Dosenöffner unterschätzen. Denn damit die Samtpfoten gesund und munter ein hohes Alter erreichen, ist eine ausgewogene Ernährung unerlässlich.
Warum gibt es den Weltkatzentag?
Der internationale Tag der Katze wird seit 2002 am 8. August begangen. Im Mittelpunkt stehen die Katze und ihr Wohlergehen. Der Tag bietet deshalb eine gute Gelegenheit, sich einmal bewusst mit den Bedürfnissen der eigenen Katze auseinanderzusetzen – von Ernährung und Beschäftigung bis hin zu Gesundheit und artgerechter Haltung. Seit 2020 wird der Aktionstag von der Organisation International Cat Care unterstützt.
Dabei darf auch der Tierschutz nicht vergessen werden. In Deutschland leben viele Katzen ohne feste Bezugsperson auf der Straße. Tierschutzvereine und Tierheime kümmern sich um diese Tiere und machen rund um den Weltkatzentag regelmäßig auf ihre Situation aufmerksam. Zu den wichtigen Maßnahmen im Katzenschutz gehören unter anderem die Kastration sowie die Kennzeichnung und Registrierung von Freigängerkatzen.
Wie kann ich meine Katze am Weltkatzentag verwöhnen?
Für einen gelungenen Katzentag muss es nicht immer ein besonderes Geschenk sein. Viel wichtiger ist, dass du dir Zeit für deine Katze nimmst. Ein neues Spielzeug, eine ausgiebige Spieleinheit oder ein gemütlicher Rückzugsort können für Abwechslung sorgen.
Auch kleine Beschäftigungsspiele lassen sich einfach in den Alltag integrieren. Verstecke zum Beispiel ein paar Leckerlis oder lass deine Katze ihr Futter suchen. Dabei solltest du immer darauf achten, was deine Katze mag und womit sie sich wohlfühlt. Nicht jede Katze möchte ausgiebig gekuschelt werden.
Auch gemeinsames Spielen ist eine gute Möglichkeit, für Bewegung und Beschäftigung zu sorgen. Gerade Wohnungskatzen profitieren von abwechslungsreichen Möglichkeiten zum Klettern, Springen, Beobachten und Spielen.
Die richtige Ernährung für deine Katze
Doch genau wie bei uns Menschen, ist auch jede Katze verschieden und hat andere Bedürfnisse, wenn es um die Menge und Konsistenz des Futters geht. Auf eine Sache sollten Sie jedoch immer achten: Die Qualität der Katzennahrung.
Wie viel Futter eine Katze benötigt, hängt unter anderem von ihrem Alter, ihrer Aktivität und ihrem individuellen Bedarf ab. Deshalb sollte die Futtermenge nicht allein nach dem Motto „viel hilft viel“ bestimmt werden. Auch Leckerlis sollten bei der täglichen Futtermenge berücksichtigt werden.
Neben dem Futter gehört außerdem frisches Trinkwasser zur täglichen Versorgung. Gerade wenn eine Katze hauptsächlich Trockenfutter bekommt, sollte jederzeit ausreichend Wasser zur Verfügung stehen.
Einen guten Anhaltspunkt erhalten Sie in der Natur: Würde eine Katze sich in freier Natur ernähren, würde sie im Schnitt 10 bis 20 Mäuse pro Tag verspeisen. Diese enthalten neben Fleisch viele wichtige Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente und pflanzliche Anteile aus dem Magen der Nager.
Damit die kleinen Tiger nicht nur satt, sondern auch zufrieden sind, legen wir bei unserem Futter viel Wert auf diese Zusammensetzung.
Weltkatzentag ist auch Katzenschutztag
Der 8. August ist außerdem eine gute Gelegenheit, den Blick über die eigene Katze hinauszurichten. Denn nicht jede Katze hat ein liebevolles Zuhause. Der Deutsche Tierschutzbund weist seit Jahren auf das Leid von Straßenkatzen in Deutschland hin. Viele dieser Tiere leiden unter Krankheiten, Parasiten und Unterernährung.
Wer etwas für den Katzenschutz tun möchte, kann beispielsweise ein Tierheim oder einen Katzenschutzverein unterstützen, eine Spende leisten oder einer Katze aus dem Tierschutz ein neues Zuhause geben. Bei ehemaligen Straßenkatzen ist allerdings Geduld gefragt: Manche Tiere bleiben Menschen gegenüber dauerhaft zurückhaltend und brauchen besonders viel Zeit, um Vertrauen aufzubauen.
Auch die verantwortungsvolle Haltung der eigenen Katze gehört zum Katzenschutz. Wer eine Freigängerkatze hält, sollte sich deshalb mit Kastration, Kennzeichnung und Registrierung auseinandersetzen. So lässt sich außerdem leichter nachvollziehen, wem eine entlaufene Katze gehört, wenn sie beispielsweise in einem Tierheim landet.
Ein besonderer Tag für deine Samtpfote
Ob zusätzliches Spielzeug, eine Portion Lieblingsfutter, eine ausgiebige Streicheleinheit oder einfach etwas mehr gemeinsame Zeit: Wie du den Weltkatzentag gestaltest, bleibt dir und deiner Katze überlassen.
Wichtig ist vor allem, die individuellen Bedürfnisse deiner Samtpfote im Blick zu behalten. Denn was die eine Katze liebt, kann für die andere schon zu viel sein.
Bleibt uns nur noch zu sagen: Guten Appetit und einen schönen Katzentag für Sie und Ihre Samtpfote!
Kommentare (0)