Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

  DE ca. 2-6 Tage / AT ca. 3-7 Tage

  DE: ab 49 € Bestellwert versandkostenfrei

  Bestens bewertet bei Trusted Shops

Wie lange Welpenfutter? So gelingt die Umstellung

Wie lange Welpenfutter? So gelingt die Umstellung

Ein heranwachsender Hund benötigt anderes Futter als ausgewachsene Hunde. Doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, ab dem sich das Futtermittel umstellen lässt? Viele Hundehalter wissen nicht genau, wann es so weit ist und was sie bei der Umstellung beachten sollten. In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Aspekte und Antworten dazu.

Futterumstellung beim Welpen: Bis wann Junior-Futter geben?

Der Zeitpunkt, bis wann man Junior-Futter geben kann, lässt sich nicht pauschal festlegen. Denn es kommt unter anderem auf die Größe und die Rasse des Hundes an. Kleinere Hunde sind schneller „erwachsen“ als größere Hunde, sodass sie sich eher ihrem Junior-Futter entwöhnen können.

Du merkst eindeutig, wann es so weit ist. Nämlich dann, wenn dein Hund sein endgültiges Gewicht als „Erwachsener“ fast erreicht hat. Das Körperwachstum muss also fast vollständig abgeschlossen sein und die Wachstumskurve nur noch langsam vorangehen.

Wie lange Welpenfutter bei kleinen Rassen?

Kleine Rassen brauchen etwa neun bis 12 Monate Welpenfutter, bei größeren ist es deutlich länger. Bei sehr großen Hunden solltest du 18 bis 24 Monate warten, ehe du eine Futterumstellung auf Erwachsenenfutter angehst. Ein Beispiel: Mini-Hunde wie Chihuahuas sind bereits nach acht bis zehn Monaten ausgewachsen, Dackel oder Möpse nach zehn bis 12 Monaten. Ab diesem Zeitpunkt darf und sollte die Futterumstellung erfolgen.

Wie lange Welpenfutter bei großen Rassen?

Zu großen Rassen gehören beispielsweise der Golden Retriever oder der Labrador. Sie sind erst nach 15 bis 18 Monaten ausgewachsen. Bei Doggen oder Bernhardinern, die mehr als 40 Kilogramm auf die Waage bringen, dauert es nochmal bis zu sechs Monate länger, ehe sie ausgewachsen sind. Da im energiereichen Welpenfutter mehr Proteine und Fette enthalten sind, die das Wachstum von Muskeln, Knochen und Organen unterstützen, benötigen größere Rassen dieses Futter, bis sie ausgewachsen sind. Danach nicht mehr, da sie dann zu viel Fett ansetzen würden.

Ist es schlimm, wenn man zu lange Welpenfutter verfüttert?

Nein, kurzfristig ist das nicht schlimm und bringt auch keine dramatischen Auswirkungen mit sich. Langfristig würde dein ausgewachsener Vierbeiner leider übergewichtig werden, da er mit dem Junior-Futter bis zu 20 Prozent mehr Fett und bis zu 10 Prozent mehr Proteine aufnimmt, als er eigentlich brauchen würde. Aber: Lieber vier Wochen zu lange, als vier Wochen zu kurz Welpenfutter geben – der kleine Hund braucht die Nährstoffe dringend.

So gelingt die Umstellung von Junior- auf Adult-Futter

Die wichtigste Regel lautet: Stelle das Futter nicht von heute auf morgen um! Dein Hund braucht Zeit, um sich an das neue Futter zu gewöhnen, da er ansonsten mit Durchfällen reagieren würde. Daher sollte die Umstellung idealerweise eine Woche, bei empfindlichen Vierbeinern sogar zwei Wochen Zeit beanspruchen.

Stelle an den ersten beiden Tagen das Futtermittel um, dass du 25 Prozent an Adult-Futter neu dazugibst und 75 Prozent des Welpenfutters beibehältst. Beobachte in dieser Zeit, ob der Kot deines Vierbeiners weiterhin gesund ist und ob er generell Appetit hat und das Futter annimmt. Klappt das gut, kannst du an Tag drei bis vier bereits zur Hälfte Adult-Futter verfüttern. Sollte deine Fellnase zunächst mit Durchfall reagieren, dann wechsle zurück auf die Mischung von Tag eins und zwei. Sobald dein Hund das Futter mit 50 Prozent Adult-Anteil gut verträgt, toleriert er in der Regel auch Mischungen mit 75 und 100 Prozent, die du zwischen Tag fünf und sieben anbietest. Ein starrer Plan soll das aber nicht sein, denn jeder Hund hat sein eigenes Tempo.

Wichtig: Sollte dein Hund das neue Erwachsenenfutter komplett verweigern, dann kannst du dir mit einigen Tricks behelfen. Übergieße das Futter mit warmem Wasser, um es aufzuweichen und den Geruch zu intensivieren. Alternativ könntest du einen Esslöffel Nassfutter untermischen oder den Napf nach etwa 20 Minuten erstmal wegstellen und keine „Ersatzmahlzeit“ in Form eines Leckerlis anbieten. Meistens fressen die Hunde das Futter dann nach wenigen Mahlzeiten anstandslos.

Welches Adult-Futter nach dem Wechsel anbieten?

Welches Adult-Futter am besten zu deiner Fellnase passt, richtet sich nach der Rasse und dem Gesundheitszustand. Bei Unverträglichkeiten bietet sich getreidefreies Futter an. Große Rassen benötigen ein Adult-Futter mit Gelenkunterstützung sowie angepassten Calcium/Phosphor-Werten. Als Faustregel gilt hier: Sollte dein Welpe eine bestimmte Marke gut vertragen haben, macht es Sinn, diese auch im Erwachsenenalter beizubehalten.

Von der Menge her gilt: Dein ausgewachsener Hund benötigt weniger Adult-Futter, als er einst als Welpe bekam. Die Grammzahl am Tag sinkt um bis zu 70 Gramm ab, von 250 auf bis zu 180 bis 200 Gramm. Falls du dir unsicher bist, solltest du dich bei der Menge an den Fütterungsempfehlungen orientieren.

Futterumstellung beim Welpen: Wann kann sie außerdem notwendig sein?

Auch aus anderen Gründen kann es notwendig sein, beim Welpen das Futtermittel umzustellen. Das ist beispielsweise dann gegeben, wenn der kleine Vierbeiner plötzlich nicht mehr frisst. Auch dann, wenn der Hund eine besondere Ausbildung genießt, krank ist oder eine Operation hat, ist es sinnvoll, das Futtermittel an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Solltest du dir unsicher sein, was dein Welpe in bestimmten Lebenssituationen benötigt, dann halte am besten mit eurem Tierarzt Rücksprache.

Fazit: Ab wann Adult-Futter für den Hund?

Ab wann dein Hund Adult-Futtermittel bekommen sollte, richtet sich vordergründig nach seiner Größe und seiner Rasse. Während kleine Hunde bereits nach zehn bis 12 Monaten ihren Futterwechsel durchlaufen, brauchen sehr große Hunde bis zu einem Jahr mehr Zeit. Gehe die Futterumstellung schrittweise und langsam an, damit sich dein Hund daran gewöhnt und keine Verdauungsprobleme bekommt. Ganz wichtig ist es außerdem, Geduld mit deinem Vierbeiner zu zeigen. Nicht jeder Hund nimmt das Adult-Futter gleich gut an. Es ist also normal, wenn es möglicherweise zu Rückschlägen kommt und die Umstellung nicht gleich so gelingt, wie du es erwartest.

Kommentare (0)

Schreiben Sie ein Kommentar

Die mit einem Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.