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Kaninchen Außengehege: Welcher Boden ist geeignet?

Buddeln ist eine ausgeprägte Leidenschaft von Kaninchen. Ein artgerechter Untergrund sollte die natürlichen Bedürfnisse der Langohren ebenso berücksichtigen wie hygienische Faktoren. Damit deine Kaninchen sich im Außengehege wohlfühlen, sollte der Boden des Freigeheges daher gewisse Anforderungen erfüllen.

Du möchtest deine Kaninchen im Außengehege halten, grübelst aber, welcher Boden für die Buddelexperten der richtige ist? Natürlich sollen sich die Kaninchen in ihrem Außengehege wohlfühlen. Gleichzeitig musst du dafür sorgen, dass die leidenschaftlichen Buddler sich nicht unter dem Gehege durchgraben und permanent ausbüxen. Auch der hygienische Faktor sollte bei Wahl des Bodens für das Kaninchengehege beachtet werden. Hier kannst du dich zu möglichen Varianten schlau machen und dich tiefer in die Materie eingraben, um für das Außengehege deines Kaninchens den richtigen Boden zu finden. 

Bodenbeschaffenheit im Kaninchen-Außengehege: Wie sollte sie sein? 

Der Boden im Kaninchen-Außengehege muss weich und trocken beschaffen sein. Daher bietet es sich an, verschiedene Bodeneinstreu miteinander zu kombinieren. Geeignete Bodeneinstreu sind zum Beispiel: 

  • Stroh
  • Sand
  • Weichholzgranulat
  • Erde
  • Gehwegplatten
  • Gras
  • Moos

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Kaninchen Außengehege: Das Wichtigste in Kürze

  • Besorge dir eine witterungsfeste Schutzhütte mit Dach. Diese sollte im Außengehege etwas über dem Boden stehen und den Tieren jederzeit eine Rückzugsmöglichkeit bieten.
  • Das Außengehege selbst und somit auch der Boden müssen ausreichend breit sein. Einem Kaninchenpaar sollten mindestens sechs Quadratmeter zur Verfügung stehen. 
  • Als Untergrund für den Boden kannst du Sand oder Rasen verwenden. Wichtig ist, dass die Tiere gemäß ihrem Naturell graben und sich gleichzeitig auf dem weichen Boden gut bewegen können.

Welcher Boden eignet sich für welches Kaninchengehege? 

  • Erde: Erde ist als Naturboden für das Kaninchen Außengehege nur bedingt geeignet. In kleinen Gehegen verdreckt Erde schnell, sodass die Hoppelhasen auf kurz oder lang im Schlamm leben müssten. Bei größeren Gehegen ab 30 Quadratmeter ist Naturboden mit Gras eher möglich. Dieser Boden kann für deine Nager sehr schön sein, da sie darin wie in der freien Natur buddeln können. Sensible Stellen entlang der Ränder und des Futterplatzes solltest du jedoch zusätzlich mit großen Platten belegen, um sie hygienisch sauber zu halten.
  • Sand: Ein Boden aus Sand eignet sich auch in kleineren Kaninchengehegen. Er bringt gegenüber den Naturböden den Vorteil mit, als selbstreinigendes Material nicht so schnell zu verschmutzen. Auch wenn er hygienischer ist, bröckelt Sand sehr schnell, sodass insbesondere die Kaninchenbauten einsturzgefährdet sind. Weiterhin hast du mehr Reinigungsaufwand und kannst beispielsweise Köttel schwerer entfernen. Setze daher am besten nur in einem kleineren Gehegebereich (Buddelzone oder ähnliches) auf Sand.
  • Rindenmulch: Auf Rindenmulch können die Nager angenehm laufen. Als Boden im Gehege für Kaninchen ist dieser Belag aufgrund der vermehrten Schimmelbildung allerdings trotzdem nicht empfehlenswert. 
  • Stroh: In überdachten Außengehegen mit entsprechender Isolierung kannst du bedenkenlos Streu als Bodenbelag einsetzen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn du den Boden darunter mit dichten Platten aus PVC oder ähnlichen Materialien isolierst. Denke daran, das Heu täglich zu wechseln, da es insbesondere in feucht-kalter Umgebung schnell durchnässt und dadurch schimmeln kann.
  • Gehwegplatten/Betonplatten: Platten sind ein sehr pflegeleichter Untergrund, der sich problemlos reinigen und desinfizieren lässt. Allerdings sitzen deine Kaninchen darauf nicht unbedingt bequem. Entscheidest du dich für solche Platten, solltest du unbedingt noch eine zusätzliche Buddelecke mit „bequemen“ Einstreu anbieten. In überdachten Bereichen eignet sich als Überstreu Stroh oder schimmelfreier Rindenmulch. Auf Kies und Steine solltest du verzichten, da diese nicht hygienisch und zu unbequem für deine Nager sind.
Stroh als Boden im geschützten Bereich des Kaninchen AußengehegesStroh sollte nur in geschützten, trockenen Bereichen des Außengeheges als Boden verwendet werden.

Boden im Kaninchengehege im Sommer und Winter: Das muss beachtet werden

Im Sommer bzw. Winter sind weitere Maßnahmen erforderlich, damit es deine Kaninchen auf dem Boden im Außengehege schön bequem haben und gleichzeitig fit bleiben: 

  • Umgewöhnung im Frühjahr: Wenn möglich, solltest du deine Nager im Frühjahr an die Außenhaltung gewöhnen. Dies gelingt jedoch nur, wenn du sie im Außengehege auf trockenen Boden setzt. Es darf nachts kein Bodenfrost mehr herrschen, was meistens ab Mitte Mai der Fall ist. Der Spätsommer ist nicht ideal, um die Tiere plötzlich ins Außengehege umziehen zu lassen. Dann ist es für eine Umgewöhnung meistens schon zu spät. Bestimmte Kaninchen wie Jungtiere oder kranke Tiere sollten grundsätzlich lieber drinnen im Gehege bleiben.
  • Winterschutz: Zwar vertragen die Nager kalte Temperaturen besser als Hitze, dennoch musst du deinen Boden im Außengehege im Winter nachrüsten. Dies betrifft vor allem die Schlafstellen. Sie müssen mit zusätzlichem Heu sowie Zeitungspapier isoliert werden. Wird es sehr kalt, kannst du einen doppelten Boden in den Stall einziehen und für eine zusätzliche Dämmschicht sorgen. Dafür bietet sich eine Styroporplatte an, die für die Nager unerreichbar zwischen den Bodenplatten angeordnet ist. 

Bodensicherung im Kaninchen-Außengehege: Buddelschutz nicht vergessen

WICHTIG: In der feien Natur leben Kaninchen in weitverzweigten Tunnelsystemen. Kaninchen können mehrere Meter tief graben. Deswegen muss das Gehege nach unten gesichert sein

Kaninchen buddeln für ihr Leben gern. Deshalb wirst du nicht drum herumkommen, den Boden des Geheges nach unten abzusichern. Damit schützt du deine Nager nicht nur vor dem Ausbüxen, sondern gleichzeitig auch vor ungebetenen Raubtieren wie Füchsen oder Mardern. Folgende Möglichkeiten hast du, um den Boden des Kaninchen-Außengeheges zu sichern: 

  • Entlang der Ränder kannst du einen Volierendraht einlassen oder Steinplatten versenken. Den unteren Balken solltest du etwas erhöht und nicht direkt auf den Boden stellen, um Schimmelbildung vorzubeugen. Denke daran, diese Konstruktion regelmäßig im Auge zu behalten und auf Mängel zu prüfen.
  • Du kannst das Gehege auch mit breiten Steinplatten, die bis zu 100 Zentimeter in den Boden eingegraben werden, absichern. Auch hier gilt: Es sollte gut im Auge behalten und regelmäßig überprüft werden. Eine andere Option bieten Gehwegplatten, die sich entlang des Geheges auslegen lassen.
  • Als dritte Möglichkeit kannst du den Boden ausheben, um Volierendraht oder Platten zu verlegen und anschließend wieder zugraben. Diese Bauweise ist sehr effektiv, da die Nager quasi unmöglich ausbrechen können, allerdings auch entsprechend zeitaufwendig. Damit der Buddelspaß für deine Kaninchen nicht zu kurz kommt, du aber trotzdem sicher sein kannst, dass sie nicht unkontrolliert ausbrechen wird empfohlen, in ausreichender Tiefe (40 Zentimeter oder tiefer) ein Drahtgitter unter der Erde auszulegen
  • Wichtig: Entlang der Randbereiche solltest du im unteren Bereich hohe Bretter anbringen, damit deine Kaninchen die Begrenzung auch wahrnehmen können. Gitter oder Drähte sind häufig nur unzureichend sichtbar, sodass sich flüchtende oder panische Hasen ernsthafte Verletzungen zuziehen können, sobald sie dagegen laufen. Installiere daher blickdichte Ränder, um das Verletzungsrisiko gering zu halten.

Fazit: Boden im Kaninchen-Außengehege

Möchtest du deine Kaninchen artgerecht halten, dann solltest du ihnen ein Außengehege im Freien mit hygienischem Boden ermöglichen. Achte darauf, dass das Außengehege an einem halbschattigen Platz steht und nach außen hin abgesichert ist. Als Bodenbelag eignen sich Untergründe wie Rasen/Erde oder Sand sowie in g eschützten Bereiche Stroh, in denen die Karnickel graben können. Reine Untergründe aus Rindenmulch oder Steinplatten solltest du vermeiden.

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