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Wenn der Hund an Pfoten knabbert: Ursachen und Lösungsansätze

Dir fällt auf, dass dein Hund ständig an seinen Krallen knabbert. Normales Verhalten oder Grund zur Sorge? Hier kannst du dich informieren.

Knabbert dein Hund viel und oft an seinen Krallen, sobald du mit ihm von einem Spaziergang zurückkehrst? Dafür kann es unterschiedliche Ursachen geben. Auch wenn dein Hund öfter auf seinen Pfoten kaut, muss nicht immer ein besorgniserregender Grund dahinterstecken. In unserem Beitrag zeigen wir dir auf, worauf du achten solltest und was mögliche Ursachen sind, dass dein Hund an den Pfoten knabbert.


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Hund knabbert an Pfoten: Das Wichtigste in Kürze

  • Hunde kauen aus verschiedenen Gründen an ihren Krallen. Häufig deutet die Verhaltensweise auf Juckreiz infolge einer Allergie oder auf eine Verletzung hin.
  • Mitunter kann auch eine Stressreaktion hinter der Verhaltensänderung stecken.
  • Bei parasitärem Befall, einer allergischen Reaktion und entzündlichen Hautveränderungen solltest du mit deinem Vierbeiner immer zum Tierarzt gehen. 
  • Oftmals handelt es sich allerdings um eine harmlose Angewohnheit. Manchmal putzen und knabbern Hunde an ihren Krallen, um sie sauber zu machen und beispielsweise Dreck oder Futterreste zu entfernen.

Welche Ursachen gibt es, wenn der Hund an seinen Krallen knabbert? 

Kaut dein Vierbeiner an seinen Krallen, so können verschiedene Gründe hinter dieser Verhaltensweise stecken.

Parasiten 
Im Herbst können sich die sogenannten Herbstgrasmilben zwischen den Zehen deines Tieres festsetzen. Sie sind für anhaltenden Juckreiz und Pusteln verantwortlich und können Grund dafür sein, dass dein Hund sich in die Pfote beißt. Im Sommer wird dein Hund möglicherweise von fiesen Mücken genervt und möchte sich mit dem Knabbern eigentlich nur die Haut „jucken“, so wie wir Menschen es nach einem Stich machen würden. Auch Zecken können sich an Zehen festbeißen und somit zu schmerzenden oder juckenden Krallen beitragen. Während du Zecken beim Hund selbst entfernen kannst, können bestimmte Hausmittel wie Aloe Vera und Kokosöl bei Herbstgrasmilben helfen. Sobald sich die Haut allerdings stark entzündet, kann ein Gang zum Tierarzt notwendig sein. Dieser verschreibt eventuell ein medizinisches Shampoo gegen Milben sowie ein entzündungshemmendes Medikament.

Pilze
Auch Hunde können unter ansteckenden Hautpilzen leiden. Ist dies der Fall, so bilden sich an den Pfoten kahle Stellen. Oftmals verspüren die Vierbeiner außerdem einen starken Juckreiz, weshalb sie anfangen, an ihren Pfoten zu knabbern. Wichtig ist im Falle eines Befalls nicht nur eine konsequente Behandlung deines Hundes mit Anti-Pilz-Shampoos und Salben. Auch kontaminierte Flächen und die allgemeine Wohnumgebung deines Vierbeiners müssen kontinuierlich mitbehandelt werden. Damit verringerst du das Risiko, dass sich die äußerst ansteckenden Pilzsporen auf weitere Haustiere oder gar Haushaltsmitglieder ausbreiten.

Äußere Fremdkörper und Verletzungen
Äußere Fremdkörper können zu Verletzungen an den Krallen führen. Dazu gehören zum Beispiel Dornen, Glasscherben oder Holzsplitter, die sich dein Hund draußen im Freien schnell zuziehen kann. Aber auch Streusalz kann deinem Vierbeiner im Winter gefährlich werden, wenn es zwischen den Ballen hängenbleibt und die empfindliche Haut zwischen den einzelnen Zehen aufreibt. Im Sommer kann sich dein Vierbeiner zudem die Pfoten verbrennen, wenn er über Beton oder heißen Asphalt läuft und die heißen Temperaturen nicht aushält. In diesen Fällen wird dein Haustier an den Krallen knabbern, um seine Schmerzen zu lindern oder um den Fremdkörper herauszubekommen.

Zu lange Krallen
Krallen wachsen und wachsen, wenn du sie nicht schneidest. Sollte dein Hund an den Krallen knabbern, könnte dies ein Anzeichen sein, dass sie zu lang geworden sind. Mit der Zeit kann dies gefährlich werden, denn die Krallen können zu Verwachsungen in den Pfoten führen, reißen oder sogar abbrechen.

Allergien
Die Allergische Dermatitis kommt auch bei Hunden vor und kann unterschiedliche Auslöser haben. Erste Studien weisen darauf hin, dass sie bei Hunden häufig durch Milchprodukte oder unverträgliches Fleisch wie Rind oder Hühnchen verursacht werden. Leidet dein Hund an einer allergischen Reaktion, so macht sich diese mit wunden, geröteten und juckenden Haustellen entlang der Krallen bemerkbar. Stellt der behandelnde Tierarzt eine Allergie fest, so verschreibt er Spritzen oder Steroide zur Linderung der Symptome.

Knabbert ein Hund an den Pfoten, wenn er gestresst ist? 

In bestimmten Fällen knabbern Hunde an ihren Krallen, wenn sie gestresst sind. Dies ist besonders bei einer dauerhaften Über- oder Unterforderung der Fall. Das Beißen ist für deinen Vierbeiner dann ein Ventil, um den psychischen Stress abzubauen. Es kann aber auch vorkommen, dass Hunde aus Angst an ihren Krallen lecken oder kauen. Damit wollen sie sich selbst ablenken und beruhigen. 

Falls du gesundheitliche Ursachen ausschließen kannst und das zwanghafte Kauen auf eine Verhaltensstörung zurückführst, dann solltest du mit deinem Vierbeiner professionelle Hilfe suchen. Auch für Hunde gibt es psychologisch geschulte Experten, die sich dem Problem annehmen und in Absprache mit dir eine geeignete Behandlungsmöglichkeit finden.

Wann muss ich mit meinem Vierbeiner zum Tierarzt? 

Während du einige Ursachen selbstständig behandeln kannst, solltest du bei anderen zeitnah euren behandelnden Tierarzt aufsuchen. Die Krallen deines Hundes gehören immer dann in ärztliche Behandlung, wenn:

  • sie von Parasiten oder Pilzen befallen sind
  • entzündliche Veränderungen aufweisen
  • zu lang oder eingewachsen sind
  • auf eine allergische Reaktion hinweisen
  • sie auf Schmerzen oder einen allgemein hohen Leidensdruck deines Hundes hindeuten

Hund kaut an seinen Krallen: Wie lässt sich dem vorbeugen? 

Eine einhundertprozentige Möglichkeit, um dem Kauen vorzubeugen, gibt es leider nicht. Allerdings leistest du die beste Vorsorge, indem du die Pfoten und Krallen deines Haustieres regelmäßig schneidest und kontrollierst. So kannst du zeitnah auf Veränderungen wie Fremdkörper reagieren und einen wichtigen Beitrag zur tierischen Gesundheitsvorsorge leisten. Und: Pflege die Hundepfoten nach jedem Spaziergang, indem du sie mit klarem Wasser abwäschst. Um Pilzbefall vorzubeugen, kannst du die Pfoten außerdem vorsichtig mit Salbe einreiben und mit Feuchttüchern sauber halten. Bei extremer Wärme oder Kälte könntest du deinem Hund außerdem Stiefelchen überziehen und die empfindlichen Pfoten so vor Streusalz, Hitze und Schnee schützen.

Pfoten von einem HundUm Probleme durch Streusalz oder andere Fremdkörper vorzubeugen, solltest du die Pfoten nach einem Spaziergang mit klarem Wasser abwaschen.

Fazit: Hund knabbert an Pfoten

So ziemlich jeder Hund knabbert und kaut gelegentlich an seinen Krallen. Das ist in Ordnung und zunächst kein Grund zur Sorge. Häufig wollen die Vierbeiner einfach ihre Pfoten reinigen und Fremdkörper aus den Krallen entfernen. Genauer hinschauen solltest du immer dann, wenn dein Vierbeiner das Pfötchenknabbern zwanghaft betreibt, in seine Krallen beißt oder Schmerzenslaute ausstößt. Diese Verhaltensweisen deuten auf eine Krankheitsursache, etwa auf Allergien, Parasiten oder Verletzungen hin, die von einem Tierarzt untersucht werden sollten. 

 

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