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Rotkehlchen füttern – Nützliche Tipps und Hintergrundinfos

Wer Rotkehlchen füttern möchte, sollte wissen, dass die hübschen Vögel zu den Weichfressern gehören. Rotkehlchen freuen sich über Weichfutter wie Obst, Mohn und Haferflocken als Nahrung.

Mit seinen großen, schwarzen Knopfaugen und dem rot-orangenen Brustlatz im graubraunem Federkleid wird das Rotkehlchen oft im eigenen Garten beobachtet. Wer in seinem privaten Vogelrestaurant auch gerne Rotkehlchen willkommen heißen möchte, sollte wissen auf welche Nahrung Rotkehlchen (wortwörtlich) besonders fliegen. Mit dem richtigen Wildvogelfutter könnt ihr euch über regelmäßigen Besuch am Vogelhaus freuen.

Nahrung für Rotkehlchen

In erster Linie fressen Rotkehlchen in der Natur tierische Nahrung. Meist suchen sie im Unterholz, unter Hecken oder im Laubhaufen nach Insekten. Rotkehlchen sind Allesfresser, welche als Winterfutter Weich- und Fettfutter bevorzugen.

Diese Insekten fressen Rotkehlchen gerne:

  • Spinnen
  • Würmer
  • Fliegen
  • Schnecken
  • Larven
  • Käfer
  • Schmetterlingsraupen
  • Ameisen
  • Blattläuse

Im Spätsommer sowie im Herbst werden viele Beeren und Früchte von Schneeball, Pfaffenhütchen, Hartriegel, Faulbaum, Efeu und anderen Sträuchern gefressen.

Gutes Rotkehlchenfutter besteht nur aus sehr feinen Sämereien. Grobes Körnerfutter ist für sie nicht geeignet. Daher ist Mischfutter mit Komponenten wie: Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen und Obst besonders gut. Zudem sind Meisenknödel super für Weichfresser geeignet. Diese kannst du in Sträucher oder an Bäumen hängen.


Steckbrief Rotkehlchen

Rotkehlchen Steckbrief

Herkunft: Mitteleuropa

Verbreitung: Europa, Asien, Nordafrika

Gefährdung: Nicht vom Aussterben bedroht 

Populationsgröße D.: 2,8 bis 3,4 Millionen Brutpaare

Populationsgröße weltweit: 130 - 200 Millionen

Größe: bis zu 15 cm

Länge: 12 - 14 cm

Spannweite: 20 - 22 cm

Gewicht: 15 - 20 g 

Aussehen Rotkehlchen Weibchen: rot-orangene Brust, schwarze Knopfaugen, dünner dunkler Schnabel

Aussehen Rotkehlchen Männchen: rot-orangene Brust, schwarze Knopfaugen, dünner dunkler Schnabel

Ähnliche Vögel wie Rotkehlchen: Heckenbraunelle, Schwarzkehlchen, Braunkehlchen, männliche Zwergschnäpper


Rotkehlchen im Winter füttern

Der Speiseplan eines Rotkehlchens sieht sehr vielfältig aus. Deshalb finden sie an fast jeder Futterstelle etwas Brauchbares zu fressen. Gerade im Winter wird die Nahrung rar und viele heimische Vögel suchen sich Hilfe bei Futterstellen. 

Im Winter kannst du sie mit nahrhaftem Futter, wie zum Beispiel getrockneten Mehlwürmern, besonders unterstützen. Eine Mischung aus Obst, Kernen, Flocken, Beeren und zerkleinerten Insekten schmeckt den Rotkehlchen als Winterfutter ausgezeichnet. Zu dieser Zeit finden sie nur wenig Futter, weshalb verschiedene Leckereien an Futterstellen ihnen helfen, gut durch den Winter zu kommen. Indem du berücksichtigst, was Rotkehlchen im Winter fressen und ihnen energiereiches Winterfutter anbietest, kannst du für sie zum Lebensretter werden. In der frostigen Jahreszeit verhungern und erfrieren viele der Tiere. 

Bodenfutterstelle für Rotkehlchen anlegen

Zur guten Versorgung unserer heimischen Vögel darf eine Bodenfütterung nicht fehlen. Da Rotkehlchen ihre Nahrung hüpfend auf dem Boden suchen, sind Bodenfutterstellen genau das Richtige für sie.

Die Futterstelle sollte am Boden nur in offenem und damit auf gut einsehbarem Gelände angelegt werden. Dafür eignen sich sogenannte „Grund-Futtertische“. Diese kannst du ganz einfach in deinem Garten „aufstellen“. Wichtig ist nur, dass du eine gute Sicht auf die Futterstelle hast! Etwas erhöhte „Tische“ mit einem feinen Gitterboden verhindern, dass die Bodenfläche verunreinigt wird. 

Sollte das Vogelfutter gelegentlich mal nass werden, macht das nichts, solange es nicht schimmelt! In deine Bodenfutterstelle kannst du nun unter anderem Fettfutter als tollen Energielieferanten für die Rotkehlchen füllen. Futterstellen am Boden lassen sich auch ganz automatisch einrichten, indem du Laubhaufen zunächst nicht entfernst. Rotkehlchen finden dort oft zusätzlich Nahrung.

Rotkehlchenfutter: Darauf ist zu achten beim Kauf

Da Rotkehlchen lediglich weiches Futter fressen, können sie mit harten Körnern nichts anfangen. Diese sind oft in fertigen Vogelfuttermischungen enthalten. Achte beim Kauf von Vogelfutter für Rotkehlchen darauf, es dass keine harten Körner beinhaltet.

Gutes Rotkehlchenfutter enthält:

  • Rosinen
  • Beeren
  • gehackte Erdnüsse
  • Haferflocken
  • geschälte Sonnenblumenkerne
  • geschälte Maiskörner
  • gelbe Hirse
  • getrocknete Mehlwürmer
  • Zerkleinerte Insekten

Folgende Komponenten sollten nicht im Rotkehlchenfutter sein:

  • harte Körner
  • Samen der Ambrosia
  • Zucker
  • Schalentiere

ACHTUNG: Neben harten Körnern enthalten manche Vogelfuttermischungen Samen der Ambrosia. Diese sind allergieauslösend! Daher solltest du auf den Zusatz „frei von Ambrosia“ achten.

Tipps für die Rotkehlchenfütterung

  • vogelfreundliche Sträucher im Garten anpflanzen
  • Laubhaufen nicht sofort wegräumen, da Rotkehlchen unter dem Laub Insekt finden können
  • Fettfutter, weiche Samen und getrocknete Beeren anbieten
  • Keine groben Körner verfüttern
  • Futter auf freiem Boden auslegen

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Rotkehlchen für den Nestbau anlocken

Wo Vögel Nahrung finden, suchen sie sich auch Möglichkeiten zum Brüten. Du kannst einige Sträucher und Gehölze im Garten anpflanzen. So werden Rotkehlchen auf deinen Garten aufmerksam, da sie eine natürliche Nahrungsquelle bei dir finden.

Das Nest besteht aus trockenen Blättern, Moos und Grashalmen. Gepolstert wird es mit Tierhaaren oder Federn. Rotkehlchen bauen ihr Nest beispielsweise in Hohlräumen von Bäumen, unter Wurzeln, Hecken und Totholz in Bodennähe an. Da sich der Vogel kaum vor uns Menschen fürchtet, wird manchmal auch auf dem Balkon ein Nest gebaut. Der Nistplatz muss schattig gelegen sein und vor Regen geschützt werden. Zum Nest anlegen im Garten wird dichtes Buschwerk bevorzugt. Tarnung ist ihnen sehr wichtig, um abgesichert zu sein. 

Du kannst die Rotkehlchen mit Nistmaterial unterstützen:

  • Erdmoos
  • trockene Halme und Stängel
  • Laubblätter
  • Wurzelfasern

Neben der Bereitstellung von Nistmaterial kannst du auch Halbhöhlenkästen in deinen Garten „einbauen“. Es gibt kein Einflugloch, sondern ein Teil der gesamten Vorderseite bleibt offen. So entsteht eine tiefe Nische. Diese mögen Rotkehlchen besonders gerne. Ein einfaches Brett unter einem überdachten Hauseingang oder Carport reicht manchmal ebenfalls aus, um eine solche Nische zu bilden und wird als Nistplatz genutzt.

Rotkehlchen füttern – das ist wichtig

Das Rotkehlchen ist mit seiner orangefarbenen Brust leicht zu erkennen. Es lässt sich im Garten gut beobachten, da der Piepmatz eine zutrauliche Art aufweist und sich kaum scheut. Am liebsten fressen Rotkehlchen vom Boden oder vom Futtertisch. Aber auch Meisenknödel an Sträuchern und Bäumen nehmen sie dankend an. Zum Rotkehlchen füttern eignet sich nahrhaftes Futter wie zum Beispiel gefettete Haferflocken oder auch getrocknete Mehlwürmer. Diese Nahrung liefert den Rotkehlchen  Energie. Eben genau das, was im Winter besonders wichtig ist. Ein vogelfreundlicher Garten lockt Rotkehlchen schnell an. Sträucher, Gehölze und dichte Büsche sind eine gute Voraussetzung dafür.             

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