Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

  Lieferzeit DE ca. 2-6 Tage / AT ca. 3-7 Tage

  DE: ab 49 € Bestellwert versandkostenfrei

  Bestens bewertet bei Trusted Shops

Wie alt werden Hamster?

Goldhamster mit cremig-orangem Fell auf einem Baumstumpf.

Wer sich für die Haltung von niedlichen Hamstern interessiert, beschäftigt sich irgendwann wie selbstverständlich mit der Frage, wie alt die kleinen Nager eigentlich werden. Mit durchschnittlich zwei bis drei Jahren werden Hamster nicht besonders alt, können aber mit der richtigen Pflege ein glückliches und erfülltes Leben führen.


Mit Mr. Crumble verpasst du nichts mehr! Jetzt kostenlos zum Newsletter anmelden und exklusive Angebote sowie spannende Neuigkeiten vor allen anderen sichern.


Diese durchschnittliche Lebenserwartung hat ein Hamster

Abhängig von der jeweiligen Rasse werden Hamster zwischen eineinhalb und vier Jahre alt. In der freien Wildbahn erreichen Hamster selten dieses Alter, sondern überleben nur wenige Monate bis zu einem Jahr, weil sie von Fressfeinden und äußeren Umwelteinflüssen bedroht sind. Ursächlich für die relativ kurze Lebensspanne der Hamster sind einerseits ein schneller Stoffwechsel, andererseits eine hohe Herzfrequenz, die dafür sorgt, dass Hamster schneller altern als andere Nagetiere.

Diese Lebenserwartungen haben verschiedene Hamsterrassen

Die Lebenserwartung von Hamstern hängt teilweise auch von der jeweiligen Art und Rasse ab und sieht durchschnittlich wie folgt aus: 

  • Goldhamster leben rund zwei bis drei, manchmal bis zu vier Jahre.
  • Ein Dsungarischer Zwerghamster wird zwei bis drei Jahre alt.
  • Der Campbell Zwerghamster lebt bis zu zweieinhalb Jahre. Der Chinesische Streifenhamster kann bis zu drei Jahre leben. 
  • Der Roborowski-Zwerghamster lebt zwischen drei und dreieinhalb Jahren. 
  • Der Teddyhamster wird ebenfalls bis zu drei Jahre alt.

So führt der Hamster ein langes und erfülltes Leben

Verschiedene Faktoren wirken sich positiv oder negativ auf die Lebenserwartung von Hamstern aus. Wenn du möchtest, dass dein Nager ein erfülltes Leben hat, dann solltest du diese Dinge beachten:

Seriöser Züchter: Da auch die Erbanlagen die Lebenserwartung beeinflussen, solltest du dein Tier von einem seriösen Züchter erwerben und Tiere aus Massenzüchtungen vermeiden.

Stress reduzieren: Dauerstress wirkt sich negativ auf die Lebenserwartung deines Hamsters aus. Versuche also, dein Tier in einem ausreichend großen Gehege in Einzelhaltung in einer ruhigen, geräuscharmen Umgebung bei einer normalen Raumtemperatur zwischen 18 und 24 Grad unterzubringen. 

Einzelhaltung: Anders als beispielsweise bei Kaninchen bedeutet die Haltung mit Artgenossen für die meisten Hamster puren Stress. Deshalb solltest du dein Tier – mit Ausnahme von Roborowski- Zwerghamstern, die auch paarweise gehalten werden können – immer einzeln halten.

Ernährungsweise: Wenn du deinen Hamster artgerecht ernährst, kann sich dies positiv auf dessen Lebenserwartung und Gesundheit auswirken. Achte hierbei auf verschiedene Komponenten wie hochwertiges Grünfutter, Saaten und Getreide, Frischfutter wie bestimmte Gemüse- und Obstsorten, gelegentlich tierisches Eiweißfutter oder auch getrocknete Mehlwürmer. Vermeiden solltest du Zucker, fetthaltige Leckerlis und minderwertiges Futter.

Hygiene: Es ist wichtig, das Hamstergehege sauber zu halten, damit sich das Risiko für Infektionen geringhält. Reinige das Gehege und die Beschäftigungsmöglichkeiten daher regelmäßig, damit sich Bakterien, Viren und Pilze gar nicht erst aus- und verbreiten können.

Auslauf: Dein Hamster sollte idealerweise einmal täglich – am besten abends, um seinen natürlichen Schlafrhythmus nicht zu stören – ungefähr eine Stunde oder länger freien Auslauf bekommen können. Um das zu gewährleisten, solltest du das Zimmer mit dem Gehege „hamstersicher“ machen und Gefahrenquellen wie offene Schränke, Schubladen oder lose Kabel beseitigen. Damit dein Tier nicht in die Höhe springen kann, solltest du außerdem eine stabile Begrenzung aus glatten Holzplatten von mindestens 50 Zentimetern Höhe oder einem stabilen Kleintiergehege-Stecksystem schaffen. Dichte darüber hinaus „Schlupflöcher“ an Regalen, Sofas und unter Schränken ab, damit sich dein Hamster nicht dorthin verkrümeln kann. Lass deinen Hamster anfangs nur kurz, vielleicht für zehn bis 20 Minuten, laufen und steigere die Dauer des Auslaufs nach und nach. 

Gesundheitsvorsorge: Regelmäßige Gesundheitskontrollen wirken sich lebensverlängernd aus, wenn Krankheiten frühzeitig erkannt werden. Hier bist du neben dem Tierarzt auch selbst gefragt, da du deinen Hamster immer auf Verhaltensänderungen beobachten solltest und bei Auffälligkeiten zum Tierarzt gehen solltest. Achte speziell bei älteren Tieren zudem auf typische Alterskrankheiten wie Diabetes, Herzprobleme, Tumore oder auch Nierenleiden.

Welche Alterserscheinungen treten bei älteren Hamstern auf?

Im Alter werden Hamster deutlich langsamer, nutzen das Laufrad daher nicht mehr so oft und springen auch nicht mehr überall herum. Sie bewegen sich weniger, können sich schlechter orientieren und lassen es daher oftmals ruhig angehen. Auch anhand von bestimmten körperlichen Merkmalen wird deutlich, dass ein Hamster zunehmend älter wird. Dann ist das Fell struppiger und dünner, auch das Gewicht kann schwanken. Selbst die Augen können bei älteren Tieren trüb oder milchig wirken.

Zudem schlafen ältere Tiere mehr als ihre jungen Artgenossen und sind weniger interessiert an nächtlichen Erkundungen. Es kann vorkommen, dass ein älterer Hamster sensibler auf Geräusche und seine Umgebung reagiert. 

Auch wenn altersbedingte Veränderungen normal sind, solltest du bei bestimmten Anzeichen hellhörig werden und diese tierärztlich abklären lassen. Wenn dein Hamster plötzlich enorm an Gewicht verliert, das Essen oder Trinken komplett verweigert oder aber Schmerzen oder Bewegungsstörungen hat, solltest du mit ihm unbedingt zeitnah beim Tierarzt vorstellig werden. 

Tipp: Bei älteren Tieren kann es sich lohnen, das Gehege in Absprache mit dem Tierarzt etwas umzugestalten, um Verletzungsrisiken zu minimieren. Bei höheren Plattformen gilt es, nachzubessern, damit ältere Tiere nicht herunterfallen. Stelle außerdem sicher, dass sich alle wichtigen Gegenstände möglichst „barrierefrei“ auf der unteren Ebene befinden, sodass auch der ältere Hamster jederzeit problemlos an Futter und Wasser herankommt.

Fazit: So alt werden Hamster

Aufgrund ihres erhöhten Stoffwechsels altern Hamster schneller als wir Menschen und leben im Durchschnitt nur etwa zwei bis drei Jahre. Wie alt ein Tier tatsächlich wird, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren wie der Hamsterrasse, dem individuellen Gesundheitszustand, der Ernährungsweise und den Haltungsbedingungen ab. Wenn du möchtest, dass dein Hamster ein vergleichsweise langes und erfülltes Leben hat, solltest du ihm Freilauf und ein ausreichend großes Gehege bieten. Achte außerdem darauf, dass dein Hamster in einer geräuscharmen Umgebung leben kann, keinen anderen Haustieren ausgesetzt ist und eine artgerechte Ernährung bekommt. Auch regelmäßige „Gesundheitschecks“ beim Tierarzt sind sinnvoll, um Krankheiten, welche die Lebenserwartung negativ beeinflussen können, rechtzeitig erkennen und behandeln zu können.

Kommentare (0)

Schreiben Sie ein Kommentar

general.requiredFields